• Nürnberg: Bundestagswahl 2021 in den Wahlkreisen Nürnberg-Nord und Nürnberg-Süd (mit Schwabach) 
  • Porträts aller Kandidaten und ihre Ziele - 23 Bewerbungen ums Direktmandat
  • Alle Ergebnisse am Wahltag hier im Liveticker
  • CSU kämpft um ihre Vormachtstellung: Grämmer (SPD), Heinrich (SPD) und Ganserer (Grüne) jagen Brehm und Frieer

In Nürnberg können die Wahlberechtigten bei der Bundestagswahl am 26. September 2021 ihren Direktkandidaten oder ihre Direktkandidatin in den Wahlkreisen Nürnberg Nord und Nürnberg-Süd/Schwabach wählen. Insgesamt treten 23 Kandidierende an. Beim Kampf ums Bundeskanzleramt liegt Olaf Scholz (SPD)  in Umfragen bundesweit weiter vor Armin Laschet (CDU) und Annalena Baerbock (Grüne) - doch Laschet holt laut Prognosen kurz vor der Wahl auf.  Auch in Nürnberg wird ein spannendes Dreier-Rennen erwartet, denn die grüne Kandidatin Tessa Ganserer, die im Wahlkreis Nürnberg-Nord (244) antritt, wurde in den vergangenen Monaten bundesweit bekannt. Der Nürnberger Bundestagsabgeordnete Sebastian Brehm (CSU) muss um sein Mandat, das er seit 2017 hat und das seit 2002 stets an die CSU ging, auch mit der SPD kämpfen. Auch im Wahlkreis Nürnberg Süd ist das Mandat von Michael Frieser (CSU) nicht sicher. 

Bundestagswahl 2021 in Nürnberg: So könnt ihr eure Briefwahlstimmen noch kurz vor knapp abgeben 

Alle, die im Wählerverzeichnis der Stadt Nürnberg eingetragen sind, haben laut Wahlamt eine Wahlbenachrichtigung zur Bundestagswahl 2021 erhalten. Diese wurde per Post an die Adresse in Nürnberg versandt. In der Wahlbenachrichtigung findet man die Adresse des Wahlraums am Wahltag. Darin steht auch, wie man die Unterlagen für die Briefwahl erhalten kann. In Nürnberg könnt ihr die Briefwahlunterlagen online bei der Stadt, unterschrieben per Mail, Brief oder Fax (ohne Gründe, mit Familiennamen, Vornamen, Geburtsdatum und Adresse) oder über das Formular auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung beantragen. 

 Der Antrag zur Briefwahl muss spätestens bis zum Freitag, 24. September 2021, 18 Uhr gestellt werden. Dann müsst ihr die Unterlagen aber selbst abholen. Die Beantragung für eine andere Person ist nur mit schriftlicher Vollmacht möglich. Die Bearbeitung und der Versand der Briefwahlunterlagen dauert nach Angaben der Nürnberger Stadtverwaltung vier bis sechs Arbeitstage. Dann erhält man einen Wahlschein und einen Stimmzettel. So sehen die Stimmzettel für die Wahl aus: Stimmzettel für Nürnberg-Nord und Stimmzettel für Nürnberg-Süd. Dann gilt es, die Kreuze zu setzen. Hier erklären wir, wie das mit Erst- und Zweitstimme und den Überhangmandaten funktioniert. Anschließend steckt ihr den Stimmzettel in den blauen Umschlag und klebt ihn zu.

Dann unterschreibt ihr den Wahlschein und legt ihn zusammen mit dem Stimmzettel in den roten Umschlag. Den klebt ihr ebenfalls zu und gebt ihn in die Post oder bei der Adresse auf dem Umschlag direkt ab. Der Wahlbrief muss spätestens am Bundestagswahlsonntag bis 18 Uhr vorliegen. Schon jetzt sei der Briefwahlanteil mit über 90.000 Anträgen größer als je zuvor, berichtet das Wahlamt. Bei der Bundestagswahl 2017 waren es demzufolge am Ende 88.000 Briefwählerinnen und Briefwähler.  Die Stadt Nürnberg empfiehlt ab Montag (20. September 2021) allerdings dringend, die Unterlagen am besten persönlich abzuholen. (Umschlittplatz 7a, Mo bis Do 8.30 bis 15 Uhr, Mi und Fr 8.30 bis 12 Uhr).

Wahlkreis Nürnberg-Nord: Extrem spannendes Triell - Wird Sebastian Brehm (CSU) von Tessa Ganserer (Grüne) und Gabriela Heinrich (SPD) überholt?

Nürnberg-Nord ist einer von 16 fränkischen Wahlkreisen für die Bundestagswahl 2021. Insgesamt treten hier elf Kandidaten und Kandidatinnen an, um die meisten Erststimmen der Wähler und Wählerinnen für das Direktmandat ihrer Partei im Bundestag zu holen. Neben den Regierungsparteien CSU und SPD haben in Nürnberg auch die kleineren Parteien wie Volt, Piraten oder dieBasis Vertretende aufgestellt und hoffen auf ein gutes Ergebnis. Wer noch nicht weiß, welche Partei das richtige Programm für ihn hat, kann dies im Wahl-O-Mat ab 2. September 2021 mittels Beantwortung von Fragen herausfinden.  

Zum Bundestagswahlkreis Nürnberg-Nord (244) gehören unter anderem die Stadtteile Altstadt, Gostenhof, Erlenstegen, Zerzabelshof, Schoppershof, Maxfeld und St. Johannis. Von 2002 bis 2013 holte hier stets die Nürnberger CSU-Politikerin, Rechtsanwältin und Jurorin bei "Die Höhle der Löwen", Dagmar Wöhrl, das Direktmandat. Bei der Bundestagswahl 2017 setzte sich Steuerberater Sebastian Brehm (CSU) mit 31,3 Prozent der Erststimmen gegen die gelernte Medienberaterin Gabriela Heinrich (SPD) durch. Auch bei der diesjährigen Wahl treten beide wieder an. Während Wahlkreisprognose.de das Direktmandat mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter bei Brehm sieht, könnte das CSU-Ergebnis bei den Zweitstimmen deutlich niedriger ausfallen. Das Analyseportal sieht die SPD hier sogar mit drei bis sechs Prozent Vorsprung (14. September 2021). Das Portal election.de prognostiziert sogar, dass Brehm beim Kampf ums Direktmandat abgeschlagen hinter Ganserer und Heinrich liegt, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet. 

Die Kandidaten und Kandidatinnen im Wahlkreis Nürnberg-Nord: 

Bundestagswahlkreis Nürnberg-Nord: Porträts der Kandidaten und ihre Ziele für den Bundestag

Sebastian Brehm (CSU) 

Steuerberater Sebastian Brehm sitzt seit 2013 für die Nürnberger CSU im Bundestag. Nach dem Abschluss seines Diplom-Kaufmann-Studiums in Erlangen stieg er nach eigenen Angaben 2002 in die Kanzlei seines Vaters ein, die aktuell rund 30 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt. Als Sprecher für Haushalt und Finanzen der CSU im Bundestag sehe er Vermögenssteuer, Vermögensabgabe oder Gedanken eines Lastenausgleichs als "Gift für unseren Wohlstand in Deutschland". Man müsse "wieder mehr Freiheit den vielen kleineren und mittleren Unternehmen geben, sie sind das Rückgrat unserer Gesellschaft", so Brehm gegenüber inFranken.de. 

Brehm möchte nach eigener Aussage "in der nächsten Wahlperiode so viel Fördermittel wie möglich" nach Nürnberg holen. Er wolle dafür sorgen, "dass Nürnberg weiterhin eine so liebens- und lebenswerte Stadt bleibt". Insgesamt habe er bereits in der vergangenen Legislaturperiode 750 Millionen Euro Fördergeld nach Nürnberg geholt, schreibt Brehm auf Anfrage. "Es konnten zahlreiche Projekte umgesetzt werden", so der Steuerberater. Dazu zählten "Lärmschutzmaßnahmen an der A3 für Laufamholz, Buchenbühl und Großgründlach, oder zahlreiche Stadtbegrünungsmaßnahmen und der Bau von Fahrradwegen".

Gabriela Heinrich (SPD)

Gabriela Heinrichs ist gebürtige Berlinerin und lernte ihren Mann eigenen Angaben zufolge 1988 in Nürnberg bei einer Exkursion kennen, woraufhin sie zwei Jahre später nach Mittelfranken zog. Heinrich wohnt derzeit in Nürnberg-Gostenhof, geht gerne in der Pegnitz schwimmen und verbringt viel Zeit im Schrebergarten. Die 58-jährige Bundestagsabgeordnete war vor ihrem Einzug ins Parlament Service-Redakteurin bei einer Software-Firma, "habe aber auch schon in einem ganz kleinen und einem mittleren Betrieb gearbeitet – und Zeiten der Arbeitslosigkeit kenne ich auch", heißt es auf ihrer Website. Heinrich ist Vorsitzende bei pro familia Nürnberg.

"Ich stehe für Zusammenhalt in der Gesellschaft", erklärt Heinrich gegenüber inFranken.de. Das bedeute "gute Arbeit, faire Löhne, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, im Alter eine starke gesetzliche Rente, Ausbildung für alle und mehr Anstrengungen im Bereich Bildung und Weiterbildung". Außerdem wolle sie "sozialen Klimaschutz statt Verbote und eine starke soziale Infrastruktur für Menschen mit Behinderung, Jugendliche, Ältere, von Gewalt betroffene Frauen und für die Integration". Die Nürnberger SPD-Abgeordnete sei im Bundestag "für die internationale Politik meiner Fraktion zuständig und setze mich für den weiteren Ausbau der Entwicklungszusammenarbeit, der zivilen Krisenprävention und für die Stärkung der Menschenrechte ein". 

Tessa Ganserer (Grüne)

Tessa Ganserer wurde 1977 in Zwiesel im Bayerischen Wald geboren und ist gelernte Forstwirtin. 1999 trat Ganserer in die Partei Bündnis 90/Die Grünen ein. Von 2001 bis 2005 studierte sie Wald- und Forstwirtschaft an der Fachhochschule Weihenstephan. Seit 2008 ist Ganserer Vertreterin für die Grünen im Bayerischen Landtag. Sie ist die erste trans* Frau in einem deutschen Landesparlament. 

 "Die Klimakrise ist die Existenzfrage unserer Zeit. Damit der Verkehr seinen Beitrag zum Klimaschutz leistet, möchte ich klimaverträgliche Autos, ein attraktives Bahn- und Busangebot und hochwertige Radwegenetze", so Ganserer auf Anfrage von inFranken.de. Zudem wolle sie "den Mindestlohn auf mindestens 12 Euro anheben und die Tarifbindung stärken". Außerdem "möchte ich mit einem Bundesgesetz die Möglichkeiten eröffnen, Mietobergrenzen festzulegen und in den nächsten Jahren eine Million zusätzliche dauerhaft günstige gemeinwohlorientierte Mietwohnungen schaffen". Auch Diskriminierung abzubauen und Gleichstellung voranzutreiben, sieht die Bundestagskandidatin aus Nürnberg als ihre Aufgabe.

Katja Hessel (FDP)

Katja Hessel ist in Nürnberg geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der FAU Erlangen-Nürnberg wurde sie als Rechtsanwältin zugelassen. Die 49-Jährige wurde 2002 als Steuerberaterin tätig. Von 2008 bis 2013 war Hessel Staatssekretärin im bayerischen Wirtschaftsministerium, seit 2013 sitzt sie für die FDP als Abgeordnete für Nürnberg im Bundestag. 

"Wir müssen das Land fit für die Zukunft machen. Dazu gehört, dass wir zum einen jetzt die Investitionsmöglichkeit für den Umbau unseres Landes freisetzen, indem wir nicht nur Bürgerinnen und Bürger entlasten, sondern auch ein wettbewerbsfähiges Unternehmenssteuerrecht bekommen", so Hessel zu inFranken.de. Außerdem "müssen wir in der Digitalisierung endlich vorankommen, nicht nur die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass hier ein immenser Nachholbedarf, besonders auch bei unseren Schulen, besteht". Nachhaltigkeit will Hessel durch "Innovation" erreichen. 

Titus Schüller (Linke)

Titus Schüller ist 35 Jahre alt und ausgebildeter Orthopädie-Techniker sowie Betriebswirt. Schüller engagiert sich nach eigenem Bekunden in der Friedensbewegung und ist seit über 10 Jahren in der Nürnberger Kommunalpolitik aktiv. 2003 war er nach eigener Aussage Teil einer Castor-Blockade in Ansbach, 2014 wurde er in den Nürnberger Stadtrat gewählt. Politische Erfahrung in der Bundespolitik hat Schüller laut seines Profils als Teilzeitmitarbeiter im Büro des Bundestagsabgeordneten Harald Weinberg (Linke) gesammelt. 

"Ich setze mich für eine Politik ein, die soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt stellt", so Schüller zu inFranken.de. Deshalb brauche es "mehr Qualität in der Bildung und Ausbildung, sichere Arbeitsplätze sowie gute Löhne und Renten" sowie "endlich eine Vermögenssteuer für Reiche und die steuerliche Entlastung mittlerer und kleinerer Einkommen". Des Weiteren will sich der 35-Jährige aus Nürnberg für einen Mietendeckel, gegen "Aufrüstung und Waffenexporte" sowie für einen deutlich günstigeren ÖPNV einsetzen. 

Martin Sichert (AfD)

Martin Sichert ist Diplom-Kaufmann aus Nürnberg und war bereits bei den Jungen Liberalen, der FDP und der SPD politisch aktiv. Er ist Vorsitzender des AfD-Kreisverbands Nürnberg/Schwabach und war bis September 2019 Landesvorsitzender der AfD Bayern. Der 31-Jährige ist laut Selbstauskunft beim Deutschen Bundestag verheiratet und hat zwei Kinder. Seit 2017 sitzt er für die AfD im Deutschen Bundestag. Beruflich hat Sichert Stationen beim Lebensmitteldiscounter Norma, als Ingenieurs-Consultant und bei der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern hinter sich. 

"Ich will eine demokratische und freiheitliche Gesellschaft. Statt Regierung und Staat noch mehr Macht und Einfluss zu geben, brauchen wir mehr Eigenverantwortung für die Menschen", fordert Sichert bei inFranken.de. Aktuell "geben wir zahllose Milliarden für Ausländer in unseren Sozialsystemen aus und noch viel mehr Milliarden für andere Staaten über die EU. Das führt dazu, dass wir inzwischen Weltmeister bei Steuern, Abgaben und Strompreisen sind". Sichert will nach eigenem Bekunden Familien als "funktionierende Keimzelle der Gesellschaft" schützen, Volksentscheide einführen und "umgehend aufhören, die Menschen zur Impfung zu nötigen". 

Thomas Estrada (Freie Wähler)

Thomas Estrada ist 36 Jahre alt und in Miami, Florida geboren. Nach dem Abitur und anschließendem Zivildienst beim Klinikum Nürnberg-Nord habe er 2007 bei der Bayerischen Polizei begonnen zu arbeiten. Anschließend habe Estrada "bayernweit diverse Stationen als Polizist durchlaufen und an der Hochschule für den öffentlichen Dienst studiert". Seit 2016 ist bei der Bayerischen Informationsstelle gegen Extremismus (BIGE) tätig und hält dort unter anderem Vorträge und Workshops für Prävention an Schulen. Er sei politischer Quereinsteiger und hätte sich "bewusst entschlossen, in die Politik einzusteigen, weil es nun frischen Wind braucht". 

Estrada sehe es "als Aufgabe der Politik die Grundvoraussetzungen zu schaffen, um allen Menschen unabhängig ihrer Herkunft, ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung oder auch der Religion ein Leben in Glück, Freiheit und Sicherheit zu bieten", sagt er gegenüber inFranken.de. Er befürworte dafür unter anderem einen "starken Staat". Eines seiner Ziele sei es "das Transfusionsgesetz zu Gunsten von Homosexuellen zu novellieren". Nach jetzigem Stand gelte für diese für "eine 12-monatige Sperre nach gleichgeschlechtlichem Sexualverkehr", was in der Praxis einen "nahezu kompletten Ausschluss" bedeute. Estrada habe zudem "eigene Erfahrungen bei wichtigen politischen Themen wie Integration, Zuwanderung, sozialen Brennpunkten, Innere Sicherheit und Extremismus". 

Christian Penninger (Volt)

Christian Penninger kommt ursprünglich aus Hilden in Nordrhein-Westfalen, ist studierter Verfahrenstechniker und arbeitet bei einem Fürther Hersteller von Laserschutzbrillen. „Penninger ist nach eigenen Angaben seit drei Jahren Mitglied bei der Volt-Partei und arbeitet aktuell zusätzlich "sehr aktiv" beim Bürgerbegehren KlimaEntscheid Nürnberg mit. 

"Ich stehe für eine Politik die verbinden möchte – die Lösung konkreter Probleme vor Ort mit den „großen Rädern“, die wir in Europa drehen wollen", schreibt Penninger auf Anfrage von inFranken.de. Es brauche "einfache 'low Tech'-Lösungen wie (Lasten)Fahrräder" genauso wie "schnelles Internet, überall wo es benötigt wird". Dem Nürnberger Direktkandidaten sei "individuelle Freiheit wichtig – als verantwortungsvolle Freiheit gegenüber der Gesellschaft". Respekt vor der Umwelt und verloren gegangenes Vertrauen in "Politik, Wirtschaft und Medien" will Penninger zurückholen.

Lukas Küffner (Piraten)

Lukas Küffner ist BWL-Student an der Friedrich-Otto-Universität Bamberg und im Vorstand des Kreisverbands der Piratenpartei Nürnberg. Laut seinem Twitter-Account ist Küffner Beschwerdeführer bei einer Verfassungsklage gegen das in Deutschland zugelassene Wahlalter von 18 Jahren bei der Europawahl. Jugendbeteiligung in der Politik ist Küffner nach eigener Angabe ein besonders wichtiges Anliegen. 

"Ich stehe für eine Politik mit Gewissen", beschreibt Küffner seinen Politikstil bei inFranken.de. Im Bundestag werde er sich im Falle einer Wahl "weder von einem Fraktionszwang, noch von Vertretern finanzstarker Lobbygruppen in meinen Entscheidungen beeinflussen lassen". Dort will er "den Jugendlichen und jungen Menschen eine Stimme geben, denn diese werden bei politischen Entscheidungen so gut wie immer übergangen und ignoriert". Seine Ziele: die "Offenlegung und Bekämpfung von Korruption, die Bekämpfung des Klimawandels, Bürgerbeteiligung, Freiheit und Bürgerrechte". Küffner will die Digitalisierung beschleunigen und den "Stillstand in der Politik" beenden. 

Christian Rechholz (ödp)

Bisher noch keine Antwort auf Anfrage von inFranken.de. 

Klaus Kinzel (dieBasis)

Klaus Kinzel ist 54 Jahre alt, Diplom-Ingenieur und wohnt derzeit in der Nürnberger Nordstadt. Vor seinem Studium hat Kinzel nach eigenen Angaben eine Lehre zum Elektroniker absolviert. Derzeit ist er in der Maschinenbausparte bei Siemens im Bereich Softwareentwicklung tätig. Kinzel beschreibt sich als Naturliebhaber, der gerne mit dem Rad oder beim Klettern unterwegs ist. Außerdem singe und spiele er als Laiendarsteller bei den Cadolzburger Burgfestspielen

Er stehe für "Offenheit und Wertschätzung", so Kinzel zu inFranken.de. "Die beste Lösung für jedes Problem kann nur erreicht werden, wenn Menschen gerade mit unterschiedlicher Meinung miteinander in einen konstruktiven Dialog treten." Er habe eine "Machtbegrenzung für Politiker" zum Ziel: "Volksentscheide auf Bundesebene und die Dezentralisierung von Verantwortung auf regionale Ebenen – Subsidiarität – sind für mich die wichtigsten Hebel, um Macht auf viele Menschen zu verteilen und den Diskurs zwischen Politiker und Bürger zu fördern." Außerdem will Kinzel sich wegen "dem bereits verfügbaren Selbstschutz" dafür einsetzen, dass alle Corona-Maßnahmen "sofort zurückgenommen werden, Maskenpflicht ebenso wie bürgerliche Einschränkungen". 

Markus Eppel (EB: Eppel)

Der Ingenieur Markus Eppel tritt an "für sozial-ökologische Gerechtigkeit und einen strukturellen Wandel hin zu einer nachhaltigen Gesellschaftsordnung mit einer Gemeinwohlökonomie". Mit seiner Kandidatur verbinde er auch den Wunsch, Politikverdrossene neu zu begeistern, etwa durch "Einberufung von Bürger:innen-Versammlungen" für verbindliche Handlungsempfehlungen an die Politik. Als Straßenaktivist engagiere er sich sowohl für Tierschutz als auch - mit dem Klimacamp Nürnberg und Extinction Rebellion - für Klimagerechtigkeit.

Als politisches Ziel nennt Eppel unter anderem die Einhaltung des deutschen Anteils am CO2-Budget von weniger als 1,9 Milliarden Tonnen CO2 zur Einhaltung des 1,5-Grad-Limits. "Keine der etablierten Parteien versucht mit ihren Programmen, dieses Budget einzuhalten", erklärt Eppel inFranken.de, "obwohl die Regierung sich vertraglich dazu verpflichtet hat." Den Wahlberechtigten verspricht er, sich mit Integrität für die geäußerten Ziele einzusetzen. Als partei- und fraktionsloser Abgeordneter sei er zudem frei, Bündnisse themenabhängig zu suchen. "Ich müsste mich nicht parteiinternen Machtspielen und dem Fraktionszwang bei Abstimmungen ergeben", hält der 41-Jährige fest. 

Michel Barimis (MLPD)

Der Bundestagskandidat der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD), Michel Barimis, steht "für den Kampf gegen die Diktatur der Monopole, für die revolutionäre Überwindung dieses kapitalistische Systems und für den echten Sozialismus". Als Kommunist und Marxist-Leninist sei er gegen jede Form der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen und für die Erkämpfung eines sozialistischen Systems, in dem Kriege geächtet seien, die Ausbeutung und Unterdrückung der Arbeiterklasse und ihrer Bündnispartner der Vergangenheit angehörten und alle Menschen die gleiche Rechte und Pflichten hätten, teilt der 34-Jährige inFranken.de mit.

Wichtig sind ihm unter anderem folgende politische Themen: das Recht auf Flucht, ein uneingeschränktes Asylrecht, das Verbot aller faschistischen Organisationen und Parteien sowie Klimaschutz: "Ich kämpfe für wirklichen Umweltschutz statt Greenwashing". betont der Kaufmann. Barimis' Lösungsansatz: "Um die drohende globale Umweltkatastrophe abzuwenden, muss der Kapitalismus revolutionär überwunden und der Sozialismus erkämpft werden."

Bundestagswahlkreis Nürnberg Süd: Schafft SPD-Grämmer nach 19 Jahren den historischen Umbruch?

Der Bundestagswahlkreis Nürnberg-Süd umfasst unter anderem die Nürnberger Stadtteile Katzwang, Langwasser, Altenfurt, Schweinau und St. Leonhard. Auch die kreisfreie Stadt Schwabach gehört dazu. Der Wahlkreis ist seit 2002 fest in der Hand der CSU. Rechtsanwalt Michael Frieser holte hier seit 2009 stets das Direktmandat. Bei der Bundestagswahl 2017 hatte Frieser mit 35,6 Prozent der Erststimmen deutlich gegen den SPD-Kandidaten Martin Burkert gewonnen. Burkert ist seit vergangenem Jahr Vorsitzender der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und tritt nicht mehr an. 

Die Nürnberger Sozialdemokraten schicken stattdessen den Erzieher Thomas Grämmer ins Rennen. Bei den Grünen tritt Sascha Müller, Sportredakteur beim Kicker, zum zweiten Mal gegen Frieser an. Auch für Nürnberg-Süd ist der Wahlkreis laut Wahlkreisprognose.de leicht rot eingefärbt. Die SPD hat demnach gute Chancen, hier mehr Zweitstimmen zu erhalten als die CSU, während das Mandat für CSU-Kandidat Frieser zu 67 Prozent sicher scheint. Wer in Nürnberg gewinnt, wird inFranken.de am Wahlabend mit einem Live-Ticker verfolgen. Bei uns lest ihr auch stets die aktuellen Umfragen, alle Prognosen und natürlich Ergebnisse zur Bundestagswahl 2021. 

Wahlkreis Nürnberg Süd (244): Diese Kandidaten treten an 

Wahlkreis Nürnberg-Süd: Das wollen die Kandidaten in der Politik verändern 

Michael Frieser (CSU)

Michael Frieser wurde 1964 in Nürnberg geboren, studierte Rechtswissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und vertritt seit 2009 den Wahlkreis Nürnberg-Süd und Schwabach mit einem Direktmandat für die CSU im Bundestag. Frieser ist nach eigenen Angaben leidenschaftlicher Chorsänger gewesen, kann das Hobby aber aus zeitlichen Gründen nicht mehr pflegen. 

"Inmitten mehrerer historischer Umbrüche in Deutschland und der Welt will ich all meine Erfahrung einbringen, um das Beste mit und für die Menschen in meiner Heimat zu erreichen", erklärt Frieser inFranken.de. "Meine Grundlage ist dabei der direkte, unverfälschte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern, und zwar auch dann, wenn deren Meinungen nicht dem sogenannten Mainstream entsprechen." Die 20er-Jahre seien ein "Innovationsjahrzehnt mit einem Dreiklang aus Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Bürokratieabbau". Friesers größtes Ziel: Der "Erhalt der Umwelt ohne Schuldenberg für die nächste Generation". 

Thomas Grämmer (SPD)

Thomas Grämmer ist Diakon und Erzieher und im Management des Sozial- und Gesundheitswesens tätig. Bei der Rummelsberger Diakonie arbeitet Grämmer in der Geschäftsleitung. Der Schwabacher ist auch Geschäftsführer einer Behindertenhilfe für Kinder in Bayreuth. Er wisse, wie es sei, in einem systemrelevanten Beruf zu arbeiten und welchen Bedarf es dort gebe, so Grämmer.

Grämmers Ziele bei einem Einzug in den Bundestag: "Wohnraum und Wohnqualität für alle, eine wirkungsvolle Steuerpolitik, ein Rentenmodell für die Zukunft, digitale Teilhabe, eine soziale, saubere und sichere Mobilität, starke Rechte für Kinder und junge Menschen und eine nachhaltige Anerkennung für systemrelevante Berufe." Außerdem will Grämmer Menschen in sozialen Berufen "eine authentische und hörbare Stimme geben".

Sascha Müller (Grüne)

Sascha Müller kommt ursprünglich aus Essen, hat jedoch in Herzogenaurach Abitur gemacht und in Erlangen Politikwissenschaften studiert. Müller arbeitet seit 1997 beim Kicker in Nürnberg als Online-Sportredakteur und ist Mitglied beim Bund Naturschutz sowie bei der Gewerkschaft Verdi

"Ich stehe für einen konsequenten Klimaschutz mit sozialem Ausgleich", so Müller gegenüber inFranken.de. Und: "Ich möchte für mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit im politischen Prozess sorgen, damit nachvollzogen werden kann, welche Lobbygruppen auf welche Weise Einfluss auf welches Gesetz genommen haben. Als Landesschatzmeister der bayerischen Grünen waren mit saubere und transparente Parteifinanzen immer ein großes Anliegen, daher will ich mich zudem für schärfere Regeln für Parteispenden und das Parteiensponsoring einsetzen." Daneben sei ihm "die Überwindung von Hartz IV und die Einführung einer sanktionsfreien Garantiesicherung" besonders wichtig. 

Marco Preißinger (FDP)

Marco Preißinger wurde 1997 in Nürnberg geboren und wuchs nach eigenen Angaben bei seiner alleinerziehenden Mutter auf. In seiner Freizeit spielt Preißinger gerne Fußball und war laut seiner Website lange als Schiedsrichter aktiv. 2017 hat Preißinger einen Abschluss als Fachinformatiker für Systemintegration bei Puma abgeschlossen und ist seitdem in der IT-Abteilung des Sportklamottenherstellers tätig. 

"Ich stehe für eine neue Generation in der FDP und möchte frischen Wind in den Bundestag bringen", so Preißinger zu inFranken.de. Daher möchte er "die Modernisierung in unserem Bildungssystem vorantreiben und mich für eine Exzellenzinitiative der Beruflichen Bildung einsetzen". Preißinger fordert ebenfalls ein "Ministerium für digitale Transformation". Nur so könne man die "digitale Transformation von Staat, Gesellschaft und Wirtschaft zum Nutzen aller Menschen in unserem Land schnell, effizient und konsistent gestalten". Er will sich außerdem für das Bürgergeld und bessere Hinzuverdienstregeln beim ALG II einsetzen. Armut werde noch "viel zu häufig weitervererbt".

Kathrin-Flach-Gomez (Linke)

Kathrin Flach Gomez ist 35 Jahre alt, nach eigenen Angaben Mutter eines kleinen Sohnes und hat einen Master in Kulturgeographie. Außerdem hat sie Lehramt für Englisch und Geographie studiert und bis zum Schuljahr 2019/2020 an Grundschulen in Nürnberg unterrichtet. Seit 2020 ist sie Stadträtin in Nürnberg und Landesvorsitzende der Linken Bayern. Sie ist mit einem Salvadorianer verheiratet und engagiere sich seit ihrer Jugend in der evangelischen Kirche und setze sich dort seit einiger Zeit für die Rechte von Frauen in El Salvador ein. Sie ist außerdem Mitglied im Förderverein des Frauenhauses Schwabach und bei Verdi.

"Als Geographin habe ich mich viel mit dem Thema des öffentlichen Raums auseinandergesetzt. Damit beschäftige ich mich auch im Stadtplanungsausschuss in Nürnberg: Ein gutes Leben muss dort möglich sein, wo man zuhause ist", schreibt Flach-Gomez. "In den Ballungsräumen verdichtet sich der Wohnraum dort, wo diejenigen leben, die weniger privilegiert sind. Auf deren Bedürfnisse muss in der Stadtplanung Rücksicht genommen werden - mehr ÖPNV, weniger Autos, mehr Grün und Lebensräume der kurzen (Fuß-)Wege sind Schritte in die richtige Richtung".Als Lehrerin liege ihr die Bildungspolitik besonders am Herzen: "Kein Kind darf zurückgelassen werden und es darf keine Frage des elterlichen Geldbeutels sein, welcher Lebensweg eingeschlagen werden kann".

Matthias Vogler (AfD)

Matthias Vogler ist 40 Jahre alt, ledig und staatlich geprüfter Betriebswirt, außerdem nach eigenen Angaben Rettungsassistent. In seiner Freizeit setze er sich für den Tierschutz ein und gehe gerne auf Reisen. Unter anderem sei der Nürnberger auch Mitglied eines Tierschutzvereins. Seiner Facebook-Seite zufolge hat Vogler auch im Afghanistan-Einsatz für die Bundeswehr am Standort Mazar-e-Sharif gedient. 

"Ich kämpfe dafür, dass Politiker endlich verantwortungsvoll mit den hart erarbeiteten Steuergeldern umgehen und diese nicht, wie bei der gescheiterten Autobahnmaut, dem Berliner Flughafen, der Elbphilharmonie und so weiter ausgeben, als wenn es unbegrenzt verfügbar wäre", erklärt Vogler gegenüber inFranken.de. Er sei ein "Mann aus dem Berufsleben", "konservativ-liberal und freiheitsliebend" sowie "aufrecht, ehrlich, bodenständig und sozial". Er stehe für "ein weltoffenes Deutschland, welches auch auf seine Errungenschaften stolz sein kann". 

Sonja Mack (FW) 

Sonja Mack wurde 1979 in Roth geboren und absolvierte auf der Evangelischen Fachakademie Nürnberg eine Ausbildung zur Erzieherin sowie das Abitur. In ihrer Freizeit hat Sonja Mack sich nach eigenen Angaben zum Übungsleiter Breitensport (C-Lizenz) ausgebildet und auch Kurse geleitet. Insgesamt gibt es in ihrer Patchwork-Familie, die in Schwabach lebt, drei Kinder. 

Das politische Motto von Mack sei "Herz und Verstand treffen sich in der Mitte". Bei der Altenpflege müsse "das Image-Problem gelöst werden, um den Beruf von jung an attraktiv mit seinen wunderbaren Seiten zu zeigen", so Mack gegenüber inFranken.de. "In den Ganztagsschulen benötigen wir finanzielle und vertragliche Anerkennung der pädagogischen Betreuung, welche nach Unterrichtsende bis Schulschluss stattfindet", so die FW-Kandidatin für Nürnberg. Ein Gesellschaftsjahr würde nach Ansicht von Mack außerdem beide Systeme "sofort unterstützen, Ganztagsschule und Pflege".  

Deniz Oruç Çelik (Volt)

Deniz Oruç Çelik ist nach eigenen Angaben Student der Politikwissenschaften und Soziologie an der FAU Erlangen-Nürnberg. Er wurde in Dachau geboren, wie er schreibt in einem "reinen Frauenhaushalt" in Kleinstadtatmosphäre, wohnt jedoch mittlerweile in Nürnberg-Gostenhof. Er wolle "neuen rechten Bewegungen" etwas entgegensetzen und dabei etwas für das"Allgemeinwohl tun". 

"Ich möchte Politik grüner, gerechter, europäischer und inklusiver machen", so der 25-Jährige zu inFranken.de. "Wir sehen an vielen Skandalen unter Politikern und Politikerinnen, die auch folgenlos blieben, nicht nur eine Arroganz dieser Menschen, sondern auch einen nachvollziehbaren daraus resultierenden Frust in der Gesellschaft gegenüber der Politik." Der Student wolle durch seine "rationale Art, die sich auf alle Argumente einlässt, nicht eigennützig und emotional handeln, sondern wieder alle mitnehmen und die Gesellschaft als ganzes voran bringen". 

Claudia Zankl (ödp)

Claudia Zankl ist laut Partei-Website 31 Jahre alt, verheiratet und gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin mit einem Bachelor of Arts im Gesundheits- und Sozialmanagement. Die ödp-Bundestagswahlkandidatin für Nürnberg-Süd arbeitet in einem Homecare- Unternehmen, dass die Betreuung der medikamentösen Therapie von Patienten mit seltenen chronischen Erkrankungen koordiniert und umsetzt.

"Auch in Nürnberg führen großzügige Spenden von Unternehmen an Politiker und Parteien immer wieder zu Diskussionen über eventuelle Gegenleistungen", so Zankl zu inFranken.de. "Für eine saubere Demokratie müssen derartige Zahlungen verboten werden. Die Politik soll dem Gemeinwohl dienen und nicht dem Meistbietenden." Außerdem müsse "der maßlose Verbrauch von natürlichen Ressourcen" besteuert werden anstatt "Arbeit durch anwachsende Abgaben immer teurer zu machen". Dann werde "Arbeit mit Menschen wieder lohnenswerter, die Produktion sinnloser und verschwenderische Güter weniger lukrativ". Sie wolle ebenfalls "echte Wahlfreiheit bei der Kindererziehung zwischen einer Erziehungseinrichtung und Erziehung zu Hause". 

Karoline Polster-Strobl (dieBasis)

Karoline Polster-Strobl ist 1979 geboren, in Tirschenreuth aufgewachsen und Mutter einer Tochter. Polster-Strobl ist Krankenpflegerin und hat eigenen Angaben zufolge die meiste Zeit ihres Berufslebens auf Intensivstationen gearbeitet. Einige Jahre habe sie "in der Forschung und Medikamentenentwicklung und -erprobung mitgearbeitet".

"Während meiner inzwischen fast 26-jährigen beruflichen Tätigkeit in der Krankenpflege habe ich hautnah miterlebt wie die Versorung unserer Senioren und Kranken durch Privatisierungen und Reformen systematisch kaputt gespart wurde. Die Pflege und Behandlung kranker oder alter Mitmenschen darf sich nicht länger am Profit von privaten Unternehmen und Klinikkonzernen orientieren", so Polster-Strobl auf Anfrage von inFranken.de. Therapeutische und medizinische Behandlung sollten ihrer Ansicht nach "einheitlich für alle Menschen, egal welche finanziellen Möglichkeiten der Einzelne hat, frei zugänglich sein". Außerdem will Polster-Strobl "schnellstmöglich Volksentscheide auf Bundesebene einführen". 

Mehr Infos zur Bundestagswahl: 

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen dem vorläufigen und endgültigen Ergebnis des Wahlergebnisses? Das erklären wir euch in diesem Artikel.

Laschet, Baerbock oder Scholz? Die neuesten Umfragewerte stellen wir hier für euch zusammen. 

In Bayern sinkt die CSU bei der Bundestagswahl einer aktuellen Umfrage zufolge weiter abdie erhoffte Trendwende bleibt bisher aus. 

In Nürnberg darf fast ein Drittel der Erwachsenen nicht wählen - doch ihre Stimme wäre entscheidend