Eine Mühlkoppe treibt mit dem Bauch nach oben durch die Lauter, daneben sind zwei tote Forellen auf Grund gelaufen. Aus noch ungeklärten Gründen sind in der Nacht zum Freitag schätzungsweise 100 Fische verendet, wie die Polizei Bad Staffelstein mitteilte. Ob es sich um einen natürlichen Auslöser, etwa Blaualgen, oder einen menschlichen Eingriff handelt, ist noch ungeklärt.

Am Freitag gegen 10 Uhr sei die Polizei verständigt worden, sagte Polizeihauptkommissar Gerald Storath, der Leiter der Polizeistation Bad Staffelstein. Als die Beamten am Ort des Geschehens eintrafen, seien "einige der toten Fische bereits starr, andere noch flexibel" gewesen. Deshalb schließe man darauf, dass die Tiere in einem Zeitraum zwischen Mitternacht und Freitagmorgen gegen 9 Uhr verendet sind.

Vor Ort nahmen die Beamten Gewässerproben.