Am Donnerstag wurden 47 Flüchtlinge im Mitwitzer Jugendübernachtungshaus untergebracht (wir berichteten). Montag hieß es dann, einige der Gestrandeten hätten sich während des Wochenendes unabgemeldet entfernt. Es wäre nicht das erste Mal, dass Flüchtlinge aus dem Kreis Kronach aufbrechen, um Freunde oder Verwandte aufzusuchen, die in anderen Landkreisen oder Bundesländern untergebracht sind. Klar, die Suche nach Vertrauten in einem fremden Land ist nachvollziehbar. Doch sie kann negative Folgen für die Suchenden haben.

Sie dürfen sich frei bewegen

"Am Montagnachmittag befanden sich bei einer Bestandsaufnahme 27 Leute im Haus. Die Differenz war irgendwo unterwegs", hieß es auf Anfrage gestern vom Landratsamt.