Unter Leitung des Ersten Bürgermeisters Wolfgang Desel (CSU) hat der Strullendorfer Haupt- und Finanzausschuss die jährlichen Vereins-, Jugend- und Investitionszuschüsse verabschiedet. Darüber hinaus wurde über das gemeindliche Ferienprogramm berichtet.

Der Ausschuss beschloss, die Benutzungsgebühren für die Kegelbahn in der Hauptsmoorhalle in Strullendorf zum 1. Januar 2020 für einheimische Vereine und Privatpersonen auf fünf Euro pro Bahn/Stunde anzuheben. Für auswärtige Vereine und Privatpersonen betragen die Gebühren dann acht Euro pro Bahn/Stunde. Eine Ausnahme hierfür sind die Kegler der Offenen Behindertenarbeit, die weiterhin wie einheimische Vereine behandelt werden. Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an der Anlage hatten die Gebührenerhöhung notwendig gemacht.

Manuela Berlacher informierte den Ausschuss schriftlich über das gemeindliche Ferienprogramm, das in Strullendorf ganzjährig durchgeführt wird. Wie in den Vorjahren waren hierfür Mittel in Höhe von 10 000 Euro vorgesehen. Für das reine Ferienprogramm sind 5000 Euro, für sonstige Jugendveranstaltungen 4500 Euro und als Kostenersatz für den Ferienpass des Landkreises 500 Euro im Haushalt eingestellt gewesen. Sie bedankte sich in diesem Zusammenhang bei Ludwig Werner und den gemeindlichen Jugendbeauftragten Philipp Spörlein und Andrea Spörlein für deren tatkräftige Unterstützung.

Im Berichtszeitraum sind 29 Veranstaltungen durchgeführt worden, die von 225 Kindern und Jugendlichen im Alter von vier bis sechzehn Jahren besucht wurden. Man hatte sich bemüht, ein breit gefächertes Angebot mit sportlichen, kulturellen, naturkundlichen und kreativen Veranstaltungen anzubieten. Ganz gleich ob es sich um das Brotbacken mit der Dorfgemeinschaft in Leesten, den Inliner-Kurs mit Matthias Motzel oder den dreitägigen Minigolfkurs mit dem Profi-Trainer Pasi Aho handelte - viele Angebote waren schon kurz nach der Veröffentlichung im Amtsblatt ausgebucht. Die Ausgaben für das reine Ferienprogramm beliefen sich auf 1755,81 Euro. Dem gegenüber standen Einnahmen von 624 Euro.

Dazu kamen noch 770 Teilnehmer bei Spielstraßen, Rama-dama-Aktionen, Eisnächten, Weihnachtsmärkten und Faschingsspielen, für die Zweiter Bürgermeister Ludwig Werner und sein Team verantwortlich zeichnen. Die Ausgaben beliefen sich hier auf 1394,97 Euro. Iso e.V., der Kooperationspartner der gemeindlichen Jugendarbeit, führte in den Sommerferien eine einwöchige Ferienbetreuung mit 17 Kindern durch, die sich durch den Teilnehmerbeitrag selbst getragen hat.

Dank an die Macher

Als kleiner Dank für die Kurs- und Jugendleiter wurde vonseiten der Gemeinde eine Fahrt nach Schloss Weissenstein und eine sich anschließende gemütliche Brotzeit in Stolzenroth organisiert.

Sachbearbeiter Dominik Wagner erläuterte dem Gremium die Vereinszuschüsse, die bis zum 30. September des laufenden Jahres beantragt werden müssen. Insgesamt fördert die Gemeinde Strullendorf ihre Vereine 2019 mit 29 183,50 Euro. In der Summe enthalten sind 22 492,45 Euro Grundförderung und 6691,05 Euro für die Jugendförderung. Zusätzlich wird ein Zuschuss von insgesamt 16 305,00 Euro für Investitionen in die örtlichen Sportstätten gewährt.

Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung berichtete Kämmerer Thomas Fischer über den aktuellen Sachstand zur Reinhard-Reichnow-Stiftung. Die von ihm vorgeschlagenen Ausschüttungen der Stiftung wurden entsprechend verabschiedet.