Für den Burgpreppacher Bürgermeister Hermann Niediek (CSU) liegt "ein großartiges und positives Jahr mit vielen Aktivitäten und Entscheidungen hinter uns. Was der Gemeinderat der Marktgemeinde Burgpreppach mit mir als Bürgermeister in den letzten fünf Jahren in die Wege geleitet und umgesetzt hat, ist großartig. Ich sehe mich als Lokführer, und mit dem gesamten Gremium haben wir viele Projekte umgesetzt. Unser Zug läuft in die richtige Richtung", betonte Niediek beim Neujahrsempfang der Marktgemeinde Burgpreppach im Schloss des Ortes.

Hermann Niediek gab seiner Freude Ausdruck, dass man den Neujahrsempfang 2020 in den historischen Gemäuern des Schlosses der Familie von Deuster ausrichten könne. Er bedankte sich bei seinem Ratsgremium für die Unterstützung. Die Gemeinde Burgpreppach brauche sich wirklich nicht zu verstecken mit den vielen Maßnahmen, mit denen sie die Infrastruktur einerseits erhalten wolle und andererseits neu schaffe. "Nur so können wir unser Paradies am Leben erhalten."

Dabei erwähnte er die Sanierung der Schulsportanlage. An der Grundschule gebe es jetzt auch eine Querungshilfe. Ganz wichtig sei die Erstellung eines Gemeindeentwicklungskonzeptes mit der Aufwertung des Dorfmittelpunktes. Zwar musste der Dorfladen laut Niediek holprige Weihnachten überstehen, aber mit der großartigen Unterstützung der Vorstandschaft und der vielen Mitglieder des Heimat- und Kulturvereins sowie mit Unterstützung der Familie von Hugo sei es gelungen, alles wieder in sicheres Fahrwasser zu bringen. "Jetzt können unsere Bürger unseren Dorfladen wieder in gewohnter Form nutzen, und ich fühle mich verpflichtet, jedem Helfer und Unterstützer für seinen Einsatz zu danken."

Dabei erwähnte er Sabine Appold-Barth als Leiterin des Dorfladens. Das neue Wirtshaus habe seine Türen geöffnet, fuhr der Bürgermeister fort.

Bürgermeister Niediek ging auf viele weitere Maßnahmen ein wie den Breitbandausbau. "Die Wasserversorgung nach Üschersdorf ist sichergestellt worden und wir verkaufen jetzt Wasser nach Hofheim. Sonst hätten wir beim Wasserpreis eine merkliche Steigerung hinnehmen müssen, so wie es in anderen Kommunen passiert ist." Überhaupt sei die Wasserversorgung durch eine neue Steuerungstechnik sicherer gemacht worden, was sehr wichtig für die Bürger sei, sagte er.

Auch die Gemeindeteile seien nicht vernachlässigt worden. So sei neben der Dorferneuerung in Burgpreppach die Dorferneuerung für Hohnhausen und Ibind eingeleitet worden, wobei der Ibinder Dorfplatz mit Hilfe der "Iwinder Bürger" angelegt worden ist. Gebaut worden sei der Fahrradweg nach Gemeinfeld, und im neuen Baugebiet von Gemeinfeld stehe schon das erste Haus. Investiert wurde laut Bürgermeister in die Ortsdurchfahrt von Üschersdorf; die Ortsdurchfahrt in Hohnhausen sei gerade noch zu den Feiertagen und dem Wintereinbruch geteert worden, damit die Durchfahrt möglich ist und alle Grundstücke wieder erreichbar sind. "Da mussten die Hohnhäuser schon einiges an Geduld aufbringen. Aber nun sind auch Kanal und Wasser komplett neu und zum Schluss ist alles wieder gut", richtete er den Dank an die Bürger für ihr Verständnis bei dem Bau.

Aber auch kleinere Maßnahmen vergesse man nicht, so der Bürgermeister. So würden ständig die Ortsstraßen ausgebessert, oder es würden regelmäßig Kinderspielplätze neu gestaltet. Er könne nicht alles aufzählen, "aber es ist schon ein Wahnsinn, was da alles geschaffen worden ist". An dieser Stelle dankte er dem Amt für Ländliche Entwicklung, welches für die Gemeinde Zuschüsse in Millionenhöhe lockergemacht habe. "Hier hat man genau erkannt, dass in der Marktgemeinde Burgpreppach etwas passieren muss." Ebenso sprach er seine Anerkennung Landrat Wilhelm Schneider und dem Landtagsabgeordneten Steffen Vogel für ihre Unterstützung aus.

Natürlich habe Burgpreppach schon die Weichen in die Zukunft gestellt. So werde die Gemeinde demnächst mit der Sanierung des Rathauses beginnen, das zu einem Bürgerhaus umgebaut werden soll. Außerdem werde die Kommune in diesem Jahr mit dem Radweg nach Hofheim und mit dem Bau der Verbindungsstraße nach Fitzendorf beginnen.

Bürgermeister Hermann Niediek sprach den Ratskollegen seine Anerkennung aus, "die mir immer mit Rat und Tat zur Seiten standen", seinen beiden Stellvertretern Günther Stottele als Marktleiter und Reinhold Klein als Dorfladenbeauftragten und als Seniorenbeauftragten. "Beide haben eine tolle Arbeit geleistet." Er lobte die Mitarbeiter der Verwaltung, des Bauhofes und der Feuerwehr.

Einigen Bürgern wurde für ihr Engagement und ihre geleistete Arbeit in der Gemeinde eine besondere Würdigung zuteil. Mit Urkunde wurden ausgezeichnet: Karlheinz Suckfüll (ehrenamtliches Engagement als langjähriges Mitglied und Vorstand der Flurbereinigung sowie bei der Koordination der Vergabe der Holzlose in Gemeinfeld), Marion Fleischmann-Hilton (Koordination um Erhalt und Fortbestand des Dorfladens und Vorsitzende des Heimat- und Kulturtreffs), Sven Worobkewicz (ehrenamtliches Engagement als Ersthelfer) und Brigitte Scharpf (Engagement als langjährige Küsterin). Die Leuzendorfer Musikanten sorgten für die musikalische Umrahmung.