PhilippBauernschubert

Die Resterschließung und die Vergabe der Bauarbeiten im Baugebiet "Unterer Berg" bzw. "Am Sonnenhang" in Rothhausen waren das zentrale Thema im Gemeinderat Thundorf. Beschlussgemäß wurden die Arbeiten beschränkt ausgeschrieben und an insgesamt 18 Firmen wurde ein Leistungsverzeichnis verschickt. An der Angebotseröffnung beteiligten sich sieben Firmen. Das Bauunternehmen Josef Hell GmbH aus Oerlenbach legte das wirtschaftlichste Angebot für die Resterschließung des Baugebietes "Unterer Berg" in Rothhausen mit 200 500 Euro vor und erhielt damit den Auftrag.

Zur interkommunalen Umsetzung der Bayrischen Gigatbitrichtlinie hat die Allianz "Schweinfurter OberLand" mit den fünf Gemeinden Markt Maßbach, Markt Stadtlauringen und den Gemeinden Schonungen, Üchtelhausen und Thundorf in einer Zweckvereinbarung ihre gemeinsamen Interessen in Sachen Breitband fixiert.

Dem Gemeinderat lag ein gemeinsamer Antrag der Musikvereine Poppenlauer und Rannungen auf Gewährung einer Zuwendung für das Projekt "WIM-wir musizieren" an der Grundschule Poppenlauer vor. Bürgermeisterin Judith Dekant informierte, dass auch im Schuljahr 2021/2022 das Projekt "WIM-wir musizieren" in der Grundschule weitergeführt werden. Die Kosten betrugen in den vergangenen Jahren immer etwa 7000 Euro, dieses Jahr belaufen sie sich auf rund 6000 Euro. Der Markt Maßbach, die Gemeinde Thundorf und die Gemeinde Rannungen werden um Bezuschussung des Projekts gebeten. Thundorf gewährte im Vorjahr einen freiwilligen Zuschuss in Höhe von 1500 Euro und wird das auch heuer machen.

Für die Sanierung des Friedhofes in Rothhausen vergab die Kommune die Fliesenlegerarbeiten an die Firma Pittner aus Leinach für 8140 Euro brutto. Die Firma lag damit unter der Kostenberechnung. Die Arbeiten sollen in der KW 35/36 beginnen.

Auch die Tischlerarbeiten an den Außentüren samt Zubehör am Friedhof Rothhausen hatte die Gemeinde ausgeschrieben. Das einzige Angebot der Firma Markert aus Gerolzhofen lag mit 8664,39 Euro deutlich über den Berechnungen des Technisches Bauamts der Verwaltungsgemeinschaft Maßbach von rund 5700 Euro brutto. Die Kostenüberschreitung wird mit der allgemeinen Preissteigerung und der starken Auslastung der Betriebe begründet. Die Verwaltung schlug vor, diese Ausschreibung aufgrund zu hoher Kosten aufzuheben. Alternativ könnten im Jahr 2022 erneut eine Ausschreibung stattfinden. Die Hoffnung aus dem Rathaus ist in diesem Fall eine kostengünstigere Variante wie Stahlblech oder Kunststoff.

Über die Herstellung mit einem anderen Material soll auf Vorschlag von Gleißner eine erneute Ausschreibung stattfinden.