Der Vorsitzende des "Fördervereins Freibad, Freizeitanlage Autenhausen", Andreas Gsänger, ist zufrieden. Obwohl das neue Naturbad erst kurzfristig zum ersten Sommerferientag öffnen konnte und mit Beginn der Schulzeit wieder schließen musste, konnten rund 3000 Euro an Eintrittsgeldern eingenommen werden. Und das trotz teils widriger Wetterbedingungen; denn der August war oft kühl und verregnet. Doch nun kann Bilanz gezogen werden und Gsänger meinte: "Das ist ein erstaunlich gutes Ergebnis." Die Mitglieder, die sich direkt im Freizeitgelände versammelt hatten, freuten sich auch.

Für den Anfang okay, aber es braucht eine Dauerlösung

Wie Gsänger bei der Zusammenkunft des Fördervereins berichtete, sei die Begeisterung der einheimischen und auswärtigen Gäste über das "Autilus" vielleicht noch wertvoller gewesen als die Einnahmen. 70 Personen durften nach dem von der Zweiten Vereinsvorsitzenden Martina Kilian erstellten Hygienekonzept rein. "Wenn das Wetter mitspielte, war das Bad gut besucht", berichtete Gsänger beim Ortstermin. Zwölf Ehrenamtliche, Mitglieder des Vereins, hätten als Rettungsschwimmer die Badeaufsicht übernommen, andere hätten sich um den Betrieb des Kiosks gekümmert. Für dieses Jahr habe es so geklappt, aber: "Eine ganze Saison halten wir so aber nicht durch", gab sich Gsänger realistisch. Zusammen mit der Stadt arbeite der Verein an einer Dauerlösung.

Jetzt gibt es noch einige Verpflichtungen

Nach dem Ende der Badesaison gilt es nun, die restlichen Arbeiten schnell abzuschließen. "Da wir von November 2020 bis Mai dieses Jahres keine Arbeitseinsätze durchführen konnten, sind wir immer noch hinten dran", berichtete der Vorsitzende. Nun müssten alle "Gas geben". Gsänger hofft auf tätige Mithilfe der Vereinsmitglieder. Bis Ende des Jahres müsse das Leaderprojekt abgeschlossen werden, um die Förderung nicht zu gefährden. Wegen der Corona-Pandemie war dieser Termin bereits verlängert worden.

Zu tun gebe es noch einiges, sagte der Autenhausener: Innenverkleidung und Putzarbeiten seien in den Sanitär-Containern zu erledigen. Erforderlich sei eine Modellierung der Freizeitanlage, damit diese auch großen Gruppen ebene Zeltplätze anbieten könne. Der Übergang zwischen der Anlage und den Containern sei ebenfalls noch nicht fertig, Geländer fehlten. Weiter müssten Flächen neu angesät und Hecken als Sichtschutz angepflanzt werden. Auch im Bad selbst gibt es noch zu tun, wie der Vorsitzende aufzählte: den Personalraum herzurichten und dort ein Behinderten-WC einbauen. Wegen der Fülle der Aufgaben sollen teilweise Arbeiten fremd vergeben werden.

Der Blick geht in die Zukunft

"Und wenn wir dann mit Leader fertig sind, sind wir noch lange nicht fertig", richtete Gsänger schon den Blick in die Zukunft. So stünden die Reinigungsgeräte etwa jetzt im Freien. Sie sollen Platz im Technikraum bekommen, dessen Dach dafür angehoben werden muss. Gar ein neues Dach brauchen die "antiken" Umkleidekabinen.