Seit Mittwoch (24. November) gibt es in Bayern verschärfte Corona-Regeln. Das betrifft auch die Thermen, Saunen und Schwimmbäder im Freistaat. Dort gilt jetzt die 2G-plus-Regel. Das heißt, neben einem Impf- oder Genesungsnachweis brauchen Besucher einen aktuellen negativen Test. Ausgenommen von 2G-plus sind Kinder bis 12 Jahre. Im Bamberger Schwimmbad Bambados gibt es eine weitere Ausnahme: Dort entfalle die Nachweispflicht für ungeimpfte 12- bis 17-Jährige, die zum Schul- und Vereinsschwimmen kommen,  bis zum 31. Dezember, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtwerke.

In Landkreisen und kreisfreien Städten, die eine 7-Tage-Inzidenz von 1.000 überschreiten, gilt ein regionaler Hotspot-Lockdown. Dann werden neben Kultureinrichtungen, Gastronomie und Co. auch Saunas und Therme geschlossen. 

Zum zusätzlichen Schutz der Besucher sowie der Mitarbeiter gibt es in Badeanstalten stets ein Hygienekonzept, das auf einem bayernweiten Rahmenkonzept für Wellnesseinrichtungen basiert. Dort ist beispielsweise festgehalten, in welchen Bereichen die Maskenpflicht eingehalten werden muss. In Nassbereichen - also Duschen, WCs, Saunen, Schwimmhallen mit Aufenthaltsbereichen und Schwimmbecken - kann laut dem Konzept auf die Verwendung einer Maske verzichtet werden. 

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Häufig schreiben Betreiber das Tragen einer Maske im Eingangsbereich sowie auf dem Weg bis in die Umkleidekabine vor. So wie die Obermain-Therme in Bad Staffelstein. Dort  bestehe laut Internetseite die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske, solange sich die Besucher in Straßenkleidung sind. Zudem ist dort das Tragen einer Maske während einer Therapie oder einer Wellness-Behandlung  erforderlich. 

Außerdem müssen laut Rahmenkonzept jederzeit Mindestabstände eingehalten werden. Einige Bäder arbeiten dafür mit Markierungen auf dem Boden und schließen beispielsweise jede zweite Umkleide und Dusche.

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Dampfbäder und Infrarotkabinen bleiben generell geschlossen. Saunakabinen werden nur mit einer Temperatur von mindestens 60 Grad Celsius in Betrieb genommen.

Personen mit unspezifischen Symptomen wie Schnupfen und Husten wird der Zutritt ebenso verboten wie Personen mit Corona-spezifischen Symptomen wie dem Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns.

Föhne dürfen benutzt werden, wenn der Abstand zwischen den Geräten mindestens 2 Meter beträgt. Deren Griffe müssen regelmäßig desinfiziert werden. Sogenannte Jetstream-Haartrockner dürfen nur genutzt werden, wenn diese eine HEPA-Filterung haben.

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