Was mache ich, wenn sich der Spielkamerad verletzt? Damit beschäftigten sich jüngst die Vorschulkinder des Kinderhauses "unterm Regenbogen" in Thundorf. Vor Ort war dafür der Malteser-Ortsverband.

Beim kleinen Erste Hilfe Kurs wurden die fünf "W - Fragen" beim Absetzen eines Notrufes besprochen, die Kinder hatten hier schon einiges an Vorkenntnis parat. Pflaster wurden gegenseitig aufgeklebt, auch Verbände legten die drei Rettungssanitäter bei den Kindern an - Arm, Bein, Kopf - was gewünscht wurde.

Spaß kam nicht zu kurz

Allerdings standen nicht nur ernste und praktische Themen auf der Tagesordnung. Martin Heusinger, assistiert vom frisch gebackenen Ausbilder Lukas Krug und von Ewald Gessner, leitete die Aktion und zeigte den Kindern den Rettungswagen. Dabei gab es für die Vorschüler einiges zu erleben. Bei den sieben Kindern wurden der Blutdruck, Sauerstoffgehalt und Puls gemessen. Großes Interesse kam auf, als als sie auf der Trage probeliegen durften und in den Rettungswagen geschoben wurden. Alle Kinder legten Hand an und auf Anweisung von Lukas Krug hatten die Kleinen die notwendigen Handgriffe sehr schnell verstanden. Für einen Schreckmoment sorgte das Einschalten des Blaulichts und des Martinshorns: Einige Kinder erschraken und hielten sich wegen der Lautstärke die Ohren zu.

Der Gedanke hinter dem Erste-Hilfe-Tag: Kinder helfen und lernen gerne. Deshalb sollten sie möglichst frühzeitig grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten in Erste Hilfe erfahren. Um dies zu fördern, veranstaltet das Kinderhaus "Unterm Regenbogen" alljährlich einen solchen Erste-Hilfetermin, um die Vorschulkinder auf Notfall- und Unfallsituationen vorzubereiten. Die Leiterin des Kinderhauses, Renate Saal, fand lobende Worte für die informativen Ausführungen der Sanitäter.