Astheim

CSU feiert sich und die Mainschleifenbahn in Astheim

Ein Bahnfest mit 120 Gästen hat die CSU in Astheim an der Haltestelle der Mainschleifenbahn gefeiert. Landtagsabgeordnete Barbara Becker will Reaktivierung vorantreiben.
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CSU-Bahnfest in Astheim: Wolfgang Schramm vom Förderverein Mainschleifenbahn, Simon Rinke, CSU-Ortsvorsitzender Volkach, Landtagsabgeordnete Barbara Becker, Artur Steinmann, Präsident des Fränkischen Weinbauverbands und Beckers Vorgänger Otto Hünnerkopf. Foto: Annette Schmidt

Mit einem Bahnfest an der Haltestelle der Mainschleifenbahn in Astheim hat die CSU nochmals auf die Bedeutung dieser Strecke aufmerksam gemacht. Wie Landtagsabgeordnete Barbara Becker (CSU) mitteilt, feierten rund 120 Gäste und ließen sich über den aktuellen Stand in Sachen Reaktivierung auf den neuesten Stand bringen.

Bislang verkehrt auf den Gleisen, die durch den Verein Mainschleifenbahn um Christian Oßwald und Wolfgang Schramm in Stand gehalten werden, der historische Schienenbus im Sonderbetrieb. Dies könnte sich aber bald ändern. „Die Zeichen stehen jetzt auf grün“, fasste Volkachs CSU-Ortsvorsitzender Simon Rinke bei der Eröffnung des CSU-Bahnfests die jüngsten Entwicklungen zusammen, heißt es in dem Pressetext.

Wie mehrfach berichtet, schaut es derzeit gut aus für eine Reaktivierung der Strecke als Teil des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV). Laut Becker ist es entscheidend, dass hier drei Landkreise an einem Strang ziehen. Wichtigste Voraussetzung sei die Potenzialanalyse gewesen, die die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) in Auftrag gegeben hatte. Bis zu 1400 Fahrgäste pro Tag ergab diese. Ein gutes Ergebnis über dem Mindestwert von 1000 Pendlern, für das nach eigenen Angaben auch Becker gekämpft hat. Sie habe sich zusammen mit Verkehrsminister Hans Reichhart und Vertretern des Fördervereins dafür eingesetzt, dass die Touristen bei der Prognose mitgerechnet werden.

Als nächstes müsse nun ein Betreiber für die Strecke gefunden und die Buskonzepte der Landkreise auf das neue Angebot abgestimmt werden. Das kann geschehen, sobald die Bayerische Staatsregierung eine Bestellgarantie ausgesprochen hat, erläutert Christian Oßwald vom Förderverein auf Nachfrage. Das ist die Zusage, für die kommenden 15 Jahre diese Zugleistungen haben zu wollen und zu bezahlen. Denn für den Schie­nen­per­so­nen­nah­ver­kehr ist die BEG zuständig, die zum Verkehrsministerium gehört.

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