Glaube

Michael Polster feierte Primiz

Der neu geweihte Priester Michael Polster feierte Primiz. Primizprediger Domkapitular Ehrl machte deutlich, wie sehr der junge Mann seine Berufung lebt.
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Michael Polster zieht neues Gewand an.
Michael Polster zieht neues Gewand an.
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"Um den Menschen bekannt zu machen seine machtvollen Tagen und die glanzvolle Herrlichkeit seines Königtums"(Psalm 145) ist Michael Polsters Primizspruch und er passt zu ihm. Fast ganz Neunkirchen war zu diesem Ereignis gekommen. Festlich mit Fähnchen geschmückt waren die Häuser in der Straße von Michael Polsters Elternhaus. Dorthin zogen die Ministranten mit den Pfarrern und Mitbrüdern, darunter auch Beda Maria Sonnenberg, Abt des Klosters Plankstetten und gebürtiger Neunkirchner, aber auch Pfarrer Peter Brandl, Abordnungen der Vereine, Vertreter der politischen Gemeinde und zahlreiche Bürger und Wegbegleiter. Sogar Freunde aus dem Eichstätter Bistum haben den Weg auf sich genommen, um die erste heilige Messe mitzufeiern, die der frisch geweihte Priester Michael Polster halten durfte.

Während der Festzug Michael Polster an seinem Elternhaus abholte, wurden vor dem alten Rathaus noch letzte Vorbereitungen getroffen, um das Priestergewand weihen zu können. Herzlich willkommen geheißen wurde der Primiziant von Zweitem Bürgermeister Martin Mehl.

Auch für die Gemeinde, war das ein wichtiger Schritt, da "ein Neikergner Gewächs zum Priester geweiht wurde und heute hier seine Primiz feiert", betonte Martin Mehl. Vor allem freue er sich, dass Polsters Berufung in Erfüllung ging.

Pfarrer Joachim Cibura segnete das Priestergewand. Die KIrche war feierlich geschmückt. Die Sitzplätze reichten nicht, um alle Gäste unterzubringen. Per Leinwand wurde der Gottesdienst in den Saal des Kolpingshaus übertragen. Dort feierten 20 Gäste ebenso festlich mit, sangen, beteten und dankten für den Segen, den Michael Polster mit dem frisch geweihten Weihwasser spendete.

Polster freute sich, die Primiz zu Hause feiern zu dürfen. Die Familie und die Heimatpfarrei habe ihn getragen. Im Bistum Eichstätt haben sich auch die Wege des Primizpredigers Domkapitular Ehrl und Polsters gekreuzt. "Im Priesterseminar und in den Praktika zeigte Michael Polster seine Eignung. Erfreulich ist, dass er bei allen Anerkennung und Zustimmung gefunden hat", betonte Ehrl.

"Michael Polster kann den Menschen die Herzen aufschließen für die machtvollen Taten Gottes. Dafür brauche es Einfühlungsvermögen, Geduld, Barmherzigkeit und Vergebung. "

Polster bringt gute Voraussetzungen für den Priesterberuf mit. Er hat einen guten Draht zu Kindern und Jugendlichen, aber auch zu allen anderen Menschen. Er geht auf Menschen zu, legt Wert auf den Dialog und die Geselligkeit, was ihm Herzen und Türen öffnet. "Auch ihm sieht man die Freude an. Er selbst strahlt wie die Sonne", sagte der Domkapitular an den jungen Primizianten gewandt.

Dann durfte der frisch geweihte Priester zum ersten Mal die Gaben bereiten und am Ende den Primizsegen spenden.

Anschließend zog der Festzug zum Primizmahl in die Festhalle am Schellenberger Weg.


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