Coburg
Sanierung

Grünes Licht fürs Ketschentor in Coburg

Ab sofort kann das Ketschentor stadtauswärts befahren werden. Fürs Wochenende ist ein "Green Weekend" geplant.
Artikel drucken Artikel einbetten
Freie Fahrt durchs Ketschentor - allerdings nur stadtauswärts. Christiane Lehmann
Freie Fahrt durchs Ketschentor - allerdings nur stadtauswärts. Christiane Lehmann
+3 Bilder
Schluss mit dem Geschlängel durch die Metzgergasse. Ab sofort kann die Ketschengasse stadtauswärts wieder befahren werden - allerdings nur bis zur Casimirstraße. Die letzten 150 Meter bleiben wohl bis Jahresende Baustelle.
Eine Ausnahme gibt es: Der Sambaumzug wird vom Anger aus durch die Ketschendorfer Straße in die Ketschengasse führen. Ab 23. Juli werden dann die Bauarbeiten wieder aufgenommen. Nachdem die Verlegung der Leitungen komplizierter war als gedacht, kann erst jetzt mit den Decken- und Pflasterungsarbeiten begonnen werden, wie Wohnbau-Architekt Rainer Wessels am Mittwoch beim Pressetermin erklärte. Bis Jahresende soll die Maßnahme abgeschlossen sein, sagt auch Ullrich Pfuhlmann, technischer Leiter der Wohnbau.
Susanne Wittman vom Ordnungsamt weist darauf hin, dass die Ahorner Straße bis zum Abschluss der Arbeiten Sackgasse bleibt, die Casimirstraße zwar beidseitig befahrbar ist, ein Abbiegen durchs Ketschentor jedoch nicht möglich sein wird.


Kleine Allee

Breitere Gehwege, die etwas schmalere zweispurig geteerte Straße, eine kleine Allee bestehend aus acht Säuleneichen und ein ausgetüffteltes Lichtkonzept sorgen dann für ein attraktives Willkommen in der Stadt.
Mit der Beleuchtung des Ketschentores und der Villa Victoria wurde bereits 2017 ein Anfang gemacht. Pfuhlmann, der Verständnis für die schwierige Situation der Einzelhändler zeigte, verspricht dann ein ansprechendes Entree und hofft damit die Einschränkungen in der Bauzeit etwas kompensieren zu können.
Für Citymanagerin Andrea Kerby-Schindler war die Sperrung des Ketschentores auch ein psychologisches Thema. "Wenn das Tor zu ist, kommt man nicht in die Stadt. Durch diesen Gedankengang entstand eine Barriere im Kopf", sagt sie. Deshalb sei in Zukunft daran gedacht zusammen mit Anette Vogel von der Wohnbau, früher selbst Citymanagerin, die Kommunikation bei künftigen Baustellen zu verbessern, auch, "um etwas Dramatik rauszunehmen".
Am kommenden Wochenende möchte man deshalb unter dem Motto "Green Weekend" Hoffnung verbreiten, wie sie sagt. Grünes Licht für freie Fahrt, verspricht sie und kündigt verschiedene Aktionen der Einzelhändler an. Die Flyer werden dazu morgen erhältlich sein.


Fensterputzer bitte melden!

Weiter geht es am Montag, 16. Juli mit dem Projekt "Fensterputzen". Stadträte, Mitarbeiter der Wohnbau und das Citymanagement werden an diesem Tag die Fenster vom Baustellenstaub befreien und den Putzlappen schwingen. "Freiwillige dürfen sich gerne noch melden", meint Andrea Kerby-Schindler schmunzelnd.
Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren