Für einen Cafébesuch in der Region bietet unser Leser-Ranking der sechs beliebtesten Kaffee-Adressen in Franken Anregungen. Der Artikel stellt Cafés, Röstereien und Manufakturen vor, die unsere Leser zu ihren Favoriten gewählt haben.
Kaffee am Nachmittag: Koffein kann den Schlaf beeinträchtigen
Die lange Wirkungsdauer von Koffein im Körper wird häufig unterschätzt. Selbst wenn Sie nach dem Spätnachmittags-Kaffee am Abend problemlos einschlafen, kann der Schlaf weniger erholsam ausfallen. Häufiges Aufwachen oder eine kürzere Tiefschlafphase bleiben dabei oft unbemerkt.
Empfindliche Personen sollten ihren letzten Kaffee deshalb mehrere Stunden vor dem Zubettgehen trinken. Wer bereits unter Einschlafproblemen leidet, kann testweise auf Kaffee nach dem Mittagessen verzichten. Auch Energy-Drinks, Cola und schwarzer Tee zählen zur täglichen Koffeinmenge.
Ein ungünstiger Kreislauf kann zudem entstehen, wenn Sie sich tagsüber müde fühlen und deshalb immer wieder zur Tasse greifen. Kurzfristig steigt die Wachheit, später folgen Müdigkeit und das Bedürfnis nach weiterem Koffein. So kann sich eine Gewohnheit mit Entzugssymptomen entwickeln.
Kaffee zubereiten: Filtermethode, Hygiene und Verträglichkeit
Für die Verträglichkeit spielt auch die Brühmethode eine Rolle. Bei Filterkaffee hält das Papier bestimmte Inhaltsstoffe zurück, die den Cholesterinspiegel erhöhen können. Ungefilterter Kaffee aus der French Press oder türkischer Kaffee enthält davon mehr. Achten Sie außerdem auf frische Bohnen, saubere Geräte und eine hygienische Zubereitung. Besonders Kaffeevollautomaten müssen regelmäßig gereinigt und entkalkt werden. In feuchten, warmen Bereichen können sich sonst Rückstände und Keime sammeln.
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Beobachten Sie bei einem bewussten Genuss von Kaffee, wie Ihr Körper reagiert. Folgende Beschwerden können Hinweise darauf sein, dass Sie Koffein reduzieren sollten:
- Herzrasen
- Zittern
- Magenbeschwerden
- Kopfschmerzen
- Schlafprobleme
Als Ersatz für Schlaf, Wasser oder eine ausgewogene Mahlzeit sollte Kaffee außerdem nicht dienen. Ein Glas Wasser zum Kaffee kann helfen, die Flüssigkeitszufuhr im Blick zu behalten.
Entkoffeinierter Kaffee: Weniger Koffein, aber nicht koffeinfrei
Eine Alternative für Menschen, die ihren Koffeinkonsum senken möchten, ist entkoffeinierter Kaffee. Er enthält deutlich weniger Koffein als die herkömmliche Variante, ist aber nicht vollständig koffeinfrei. Laut der US-Lebensmittelbehörde FDA enthält eine Tasse mit rund 240 Millilitern üblicherweise noch zwei bis 15 Milligramm Koffein.
Bei einer ausgeprägten Empfindlichkeit gegenüber Koffein ist deshalb auch mit der entkoffeinierten Variante Vorsicht geboten. Die FDA weist darauf hin, dass Menschen, die stark negativ auf Koffein reagieren, gegebenenfalls auch auf solche Getränke verzichten sollten. Entkoffeiniert bedeutet somit nicht automatisch für jeden verträglich.
Um Kopfschmerzen und Müdigkeit abzumildern, sollten Sie die Menge schrittweise reduzieren, wenn Sie Ihren Konsum verringern möchten. Für viele Menschen gilt daher: Kaffee ist in Maßen meist kein Problem. Entscheidend sind die persönliche Verträglichkeit, die Tageszeit sowie die Zubereitung. Warum schwarzer Kaffee physiologisch und gesundheitlich vorteilhafter ist als die Variante mit Milch, erläutern wir in einem separaten Artikel.
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