Polizisten stoppen in Bamberg einen 17-jährigen E-Scooter-Fahrer nach einer riskanten Flucht. Das Fahrzeug konnte bis zu 50 km/h fahren.
Mit mehreren Anzeigen muss ein 17-jähriger E-Scooter-Fahrer rechnen, nachdem er vor einer Streife der Verkehrspolizei Bamberg am späten Mittwochabend (7. Oktober 2026) im Osten der Stadt flüchtete.
Den Beamten war der Jugendliche gegen 23 Uhr in der Luitpoldstraße mit seinem E‑Scooter aufgefallen, da er für ein derartiges Fahrzeug laut Polizei "viel zu schnell" unterwegs war. Die Polizisten sprachen den 17-Jährigen an und forderten ihn zum Anhalten auf. Allerdings weigerte er sich, überfuhr eine rote Ampel und flüchtete weiter über die Memmelsdorfer Straße in stadtauswärtiger Richtung.
E-Scooter-Fahrer flüchtet vor Polizei in Bamberg – Grund wird schnell klar
Nachdem er mit mehreren Fahrmanövern versucht hatte, seine Verfolger abzuschütteln, stieg er von seinem Gefährt und wollte in der Kirschäckerstraße in einen Hauseingang flüchten. Eine unterstützende Streife der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt konnte dies jedoch verhindern und den Jugendlichen festhalten.
Bei der folgenden Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der E-Scooter in Deutschland keine Betriebserlaubnis hat und eine Höchstgeschwindigkeit bis knapp 50 km/h aufwies. Da der 17-Jährige nicht die erforderliche Fahrerlaubnis für ein derartiges Fahrzeug hatte, kommt nun neben mehreren Verkehrsverstößen auch noch eine Strafanzeige auf den Fahrer zu. Des Weiteren stellten die Verkehrspolizisten den E-Scooter sicher und übergaben den jungen Mann an seine Mutter.