Bei der Suche nehme man natürlich Rücksicht auf das Naturschutzgebiet und die dort lebenden Tiere, betonte Pinta. Die Hunde seien angeleint und würden punktuell suchen – ausgehend vom Ort der Sichtung.
Update vom 08.10.2026: Wärmebildkamera findet keine Spur von mutmaßlichem Puma
Bei der Suche nach einem mutmaßlichen Puma in der Nähe des Münchner Flughafens hat nachts auch der Einsatz einer Wärmebildkamera keine neuen Erkenntnisse gebracht.
Eine Polizeisprecherin erklärte am Donnerstagmorgen (8. Oktober 2026), die Kamera habe keine neue Spur gebracht. In der Nacht wurde das Gebiet im Notzingermoos in der oberbayerischen Gemeinde Oberding mit Wärmebildtechnik aus der Luft nach dem mutmaßlichen Puma abgesucht.
Fehlalarm: Sicherheitsdienst-Mitarbeiter meldet verdächtiges Tier – wohl nur eine Hauskatze
Zuvor hatten Einsatzkräfte das Naturschutzgebiet im Landkreis Erding am Mittwoch mit Hubschrauber, Drohnen und am Boden durchkämmt, ebenfalls ohne Erfolg. Die personelle Suche sei zum Einbruch der Dunkelheit gegen 19.00 Uhr beendet worden, sagte ein Polizeisprecher.
Zudem gab es einen Fehlalarm, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord mitteilte. Der Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes habe ein verdächtiges Tier auf einem Kamerabild gesehen. Ein Hubschrauber wurde zur näheren Untersuchung geschickt, fand aber keine Großkatze. Das dort gesehene Tier sei wohl nur eine Hauskatze gewesen, hieß es.
Ein Jäger hatte am späten Dienstagabend mit einem Nachtsichtgerät ein verdächtiges Tier gesehen und gefilmt. Ein Experte hält es nach Auswertung der Aufnahmen für möglich, dass es sich um einen Puma handelt. Das Landratsamt betonte jedoch, es sei weiterhin unklar, um welche Tierart es sich handelt. Die Bilder würden weiter analysiert. Woher das Tier stammen könnte, ist ebenfalls unbekannt.
Meldung vom 07.10.2026: Mutmaßlicher Puma –Drohnen und Hubschrauber nahe Münchner Flughafen im Einsatz
Aufgrund der potenziellen Sichtung eines frei herumlaufenden Pumas in der Nähe des Münchner Flughafens plant die Polizei eine umfangreiche Suchaktion mit einem Hubschrauber und Drohnen. Das Areal soll aus der Luft durchkämmt werden, außerdem sind Streifenwagen im Einsatz, erklärte eine Polizeisprecherin. "Die Suchmaßnahmen sind in vollem Gange, das Tier wurde bisher nicht gesehen", sagte sie.
Vorher soll im Notzinger Moos in der oberbayerischen Gemeinde Oberding eine Person eine mögliche Raubkatze gesichtet und eine Videoaufnahme gemacht haben. Dieses Gebiet befindet sich nur wenige Kilometer vom Münchner Flughafen entfernt. "Nach erster fachlicher Einschätzung könnte es sich um einen Puma handeln", äußerte sich eine Sprecherin des Landratsamtes Erding zur Analyse der Aufnahmen.
Geht nahe München ein Puma um?
Die Herkunft der Katze ist laut der Pressesprecherin völlig unklar. Derzeit gibt es auch keine Hinweise auf einen Zirkus mit Raubkatzen, der in der Region gastiert. Das Landratsamt appellierte an die Bevölkerung zur Vorsicht. Wer das Tier sieht oder Informationen über den Aufenthaltsort hat, soll sich umgehend bei der Polizei in Erding melden. Den Menschen in der Region wurde geraten, Hunde nicht frei laufen zu lassen. "Und lassen Sie kleine Kinder nicht unbeaufsichtigt spielen", informierte das Landratsamt auf Facebook.
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