• Trocken-, Nassfutter oder Barf?
  • Was ist das Beste für meinen Hund?
  • Wann was füttern?

Es ist kein Wunder, dass mittlerweile viele Hundebesitzer völlig überfordert sind mit der richtigen Auswahl des Futters für ihren geliebten Vierbeiner. Jeder Hundebesitzer möchte schließlich für seinen Hund nur das Beste. Die Bandbreite der angebotenen Futtermittel ist inzwischen riesig und nahezu in allen Preisklassen vom Discounter bis hin zum Zoofachhandel zu finden. Jeder Hersteller preist sein Futtermittel als das Beste an. Kein Wunder, dass man als verantwortungsvoller Hundebesitzer am Ende völlig ratlos dasteht.

Nur das Beste für den Hund

Natürlich stellt sich für jeden Hundebesitzer die Frage, wie die Art und Weise der Ernährung für den eigenen Hund am Besten ist. In der Regel fällt die Entscheidung zwischen Trockenfutter, Nassfutter, Barf und anderen Futtermitteln, beispielsweise Leckerlies und Snacks. Von allem etwas wäre eine gute Mischung.

Pauschal gibt es keine Empfehlung oder Rezept für die Ernährung für den jeweiligen Hund. Es gibt viele Faktoren, die bei der Auswahl der richtigen Futtermittel eine Rolle spielen sollten, zum Beispiel: Um welche Hunderasse handelt es sich? In der Regel haben Rassehunde rassetypische Merkmale, die berücksichtigt werden sollten. Das könnten eine erhöhte Neigung zu Allergien oder Unverträglichkeiten sein sowie die Tendenz zu Blähungen, Übelkeit oder Hautausschlägen.

Eine weitere Rolle bei der richtigen Auswahl des Futters spielen das Alter des Hundes, die Körpergröße, die grundsätzliche Verträglichkeit von Futtermitteln, der Leistungsbedarf des Hundes sowie der grundsätzliche Stoffwechsel und Energiebedarf.

Die richtige Mischung machts

Erschlagen vom Angebot der Futtermittel und etlichen unterschiedlichen Expertenmeinungen, bleibt einem am Ende nur, sich selbst schlau zu machen und genau auf die individuellen Bedürfnisse seines Hundes einzugehen. Schaut man sich den Speiseplan eines Wolfes an, wird man feststellen, dass der Hauptteil der Nahrung aus hochwertigem Fleisch besteht. Das einzig pflanzliche, das der Wolf dabei zu sich nimmt, ist der vorverdaute Nahrungsbrei im Magen des erlegten Tieres.

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Grundsätzlich gilt: Je naturbelassener ein Futtermittel ist, desto besser ist es für den Hund. Bei zusammengestelltem Fertigfutter sollte der Fleischanteil hochwertig und höher sein als alles andere. Je genauer die Deklaration des Herstellers ist, desto mehr kann man von einer guten Qualität des Futters ausgehen. So wird zum Beispiel das verarbeitete Fleischteil genau benannt anstelle von beispielsweise "45 % tierisches Eiweiß", was in der Regel alles sein könnte, auch geschredderte Hühnerfedern.

In der Regel bringt es mehr, einen jungen Hund erst gar nicht auf Zucker, künstliche Aromen und Geschmacksstoffe durch die falsche Futterauswahl zu konditionieren, sondern beispielsweise getrocknete, portionierte Tierteile anzubieten. Das könnten etwa Rinderlungen, Schweinenasen, Hufe, Knochen oder Kaninchenohren sein. Sehnen oder getrocknete Rinderhaut sind zum Beispiel prima, um sich die juckenden Babyzähne abzuarbeiten, bevor es an die Stuhlbeine geht.

Abwechslungsreiches Futter für den Hund

Ist ein Hund erst einmal auf die gerade genannten Süchtigmacher konditioniert, wird es schwierig, ihn wieder auf gutes Futter umzustellen, wo der Hersteller auf diese Zusätze verzichtet und es dem Hund dann nicht mehr schmeckt.

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Lieber lässt man es bei einem Junghund von Anfang an gar nicht darauf ankommen. Abwechslungsreich für den Hund wären auf jeden Fall hochwertiges Trockenfutter, gutes Nassfutter und eine Barfmahlzeit am Tag. Der Kalorienbedarf sollte natürlich auf den Hund abgestimmt werden.

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