• Vor allem die Soßen machen Nudeln ungesund
  • Aufgewärmte Nudeln sind gesünder als frische
  • Pastagerichte versorgen den Körper morgens mit wichtigen Nährstoffen

Ein Nudelgericht zum Frühstück? Es erscheint dir vielleicht ungewöhnlich, kann aber ziemlich gesund sein.

Sind Nudeln gesund?

Ob Nudeln gesund sind, lässt sich nicht pauschal beantworten, da die Pasta aus den verschiedensten Zutaten hergestellt werden kann. Dementsprechend haben die unterschiedlichen Varianten auch Abweichungen im Bereich der Nährwerte und Kalorienmengen. Die einzige Gemeinsamkeit ist, dass alle Nudeln durch den hohen Kohlenhydrat-Anteil viel Energie liefern

Für helle Nudeln werden vor allem Weizenmehl oder Hartweizengrieß verwendet, Eiernudeln basieren dagegen auf verhältnismäßig viel Ei. Dunkle Pasta besteht in der Regel aus Vollkornmehl. Zudem gibt es noch Glasnudeln, welche fast komplett aus Stärke bestehen. 

Hierzulande findet man insbesondere Pasta aus Hartweizengrieß oder Eiernudeln im Supermarkt. 100 Gramm Hartweizennudeln liefern dabei 330 Kalorien. Gesünder sind alternative Vollkornnudeln, welche mehr Ballaststoffe, Eisen, Vitamine und Magnesium enthalten. Dickmacher sind die Nudeln dabei nicht, vor allem die Soßen machen sie ungesund. 

Aber: Nudeln zum Frühstück - warum kann das gesund sein?

Ein deutsches Frühstück setzt sich häufig aus Wurst und Käse oder einem Brötchen mit Butter und Marmelade zusammen. Immer mehr Menschen setzen jedoch tatsächlich auf Nudeln zum Frühstück. Der Trend kommt aus den USA und setzt sich mittlerweile auch hier durch. 

Vorteilhaft ist hierbei, dass es die Nudelgerichte in den verschiedensten Kombinationen gibt. Das macht das Frühstück vielseitig. Wer zudem Pasta oder Nudeln aus Hülsenfrüchten wählt, der kann den Körper bereits morgens mit wichtigen Ballaststoffen versorgen.

Das ist gesund und man bleibt lange satt. Zudem wird die Verdauung in Schwung gebracht. Kombiniert werden können die Nudeln zum Frühstück mit einer selbst hergestellten Tomatensoße oder grünem Pesto. Aber auch Rührei oder Spiegelei lassen das Nudelgericht ein wenig mehr nach Frühstück ausschauen

Aufgewärmte Nudeln haben weniger Kalorien

Wer morgens Nudeln frühstücken möchte, der sollte sich die Pasta vom Vorabend warmmachen: Aufgewärmte Nudeln haben weniger Kalorien als frische. Die Stärke der Nudeln wird nicht vollständig im Dünndarm abgebaut, ein kleiner Teil passiert diesen unverdaut. Diese Stärke nennt man resistente Stärke und sie zählt zu den Ballaststoffen.

Erst im Dickdarm wird sie von den Bakterien verarbeitet. Diese resistente Stärke entsteht unter anderem beim Abkühlen erhitzter, stärkehaltiger Lebensmittel wie Nudeln. Der Kaloriengehalt der resistenten Stärke ist nur halb so hoch wie der von verwertbaren Kohlenhydraten. Das sorgt dafür, dass aufgewärmte Nudeln kalorienärmer sind. 

Zudem entsteht bei der Verdauung resistenter Stärke die Fettsäure Butyrat. Diese ist eine wichtige Energiequelle für die Schleimhautzellen des Dickdarms. Sie kann helfen, Entzündungen vorzubeugen und die Darmflora zu stärken.

Fazit

Mit einem Nudelfrühstück kannst du Nudelreste sinnvoll verwerten, deinen Körper mit Ballaststoffen versorgen und gut genährt in deinen Tag starten.