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Trauermücken: So schützt du deine Zimmerpflanzen vor einem Befall

Trauermücken treten oft an Zimmerpflanzen oder Kübelpflanzen auf, die den Sommer über draußen standen und im Herbst drinnen stehen. Sie sind lästig und  können den Pflanzen langfristig schaden. Wir zeigen dir, die besten Hausmittel gegen Trauermücken und wie du einen Befall vorbeugen kannst.
Trauermückenbefall: So rettest du deine Zimmerpflanzen
Deine Zimmerpflanzen haben Trauermücken? Diese Hausmittel können helfen. Foto: min_an/pexels.com

Trauermücken gehören zur Familie der Zweiflügler und sind eine Unterart der Mücken. Ihr Name kommt von ihrem dunkel gefärbten Körper und die schwarzen Flügel. Meistens  schwirren Trauermücken um Blumentöpfe. 

Trauermücken lieben warme und feuchte Lebensräume

Die Larven zählen zu den wichtigsten Laub zersetzenden Organismen in den Wäldern. Sie leben in dazu in Mooren und auf Feuchtwiesen und auf Weiden.

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Unangenehm wird es, wenn die Trauermücken in den Blumentöpfen von Zimmer- oder Kübelpflanzen ausbreiten und im Zimmer umherfliegen. Häufig wird dieses Problem erst erkannt, wenn Pflanzen im Herbst in ihr Winterquartier ziehen und die Trauermücken sich bereits vermehrt haben. 

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Trauermücken erkennen 

Der Trauermückenbefall wird häufig erst sichtbar, wenn die Pflanzen gegossen werden oder man etwas auf der Oberfläche der Erde kratzt. Dann schwirren wenig später winzige Mücken um den Topf herum, die ungefähr ein bis sieben Millimeter groß sind.

Ihr Körper ist dünn und von dunkler Farbe. Die im Topf verborgenen Larven sind schlank, weißlich bis grau gefärbt und haben einen dunklen Kopf. Meistens leiden die Pflanzen unter diesem Befall mit Trauermücken. Es kommt zu Kümmerwuchs und die Pflanzen bleiben klein.

Topft man die befallenen Pflanzen um, erkennt man auch die winzigen Larven, die sich von den Wurzeln der Pflanze ernähren. Wenn bereits die Wurzeln angefressen sind,  können sogar schon die Stängel von innen hohl ausgefressen sein. Es wird also höchste Zeit, zu handeln.

Trauermücken mit Hausmittlen vorbeugen

Es gibt ein paar Tipps, mit denen ein Trauermückenbefall vorgebeugt werden kann: 

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  • Da Trauermücken feuchten Boden zum Überleben benötigen, sollte das Substrat zwischen den Gießvorgängen auch mal abtrocknen.
  • Wenn die Pflanze bereits gut durchwurzelt ist, bietet es sich an, die Pflanze über einen längeren Zeitraum mal nur von unten über den Untersetzer zu gießen.
  • Danach sollte immer darauf geachtet werden, dass nicht zu viel auf einmal gegossen wird, damit keine Staunässe entsteht.
  • Überschüssiges Wasser sollte spätestens nach einer Stunde entfernt werden.
  • Zusätzlich ist es hilfreich, die Bodenoberfläche im Blumentopf mit einer Schicht feinem Sand abzudecken, um die Eiablage der Trauermückenweibchen zu verhindern. Sehr gut geeignet dafür, ist feiner Quarzsand. Der Sand sollte dann aber auch trocken gehalten werden und die Pflanze besser über den Untersetzer gegossen werden. 

Ein weiteres hilfreiches Mittel, um Trauermücken vorzubeugen, ist getrockneten Kaffeesatz auf das Substrat zu füllen. Dieser kann auf er Heizung oder im Backofen getrocknet werden, bevor er zum Einsatz kommt. 

Wirksame Hausmittel gegen Trauermückenbefall

Haben sich die Trauermücken schon eingenistet, können sie mit Trauermückenfallen oder Hausmitteln bekämpft werden:

  • Das erste Hausmittel ist Backpulver. Hier streut man einfach etwas Backpulver durch ein Teesieb auf die Oberfläche der Pflanzende. Danach leicht befeuchten und abwarten, bis der Befall weniger wird. Die Trauermücken sterben durch das aufgenommene Backpulver ab.
  • Die Larven der Trauermücken erwischst du mit Teebaumöl, Lavendelöl und Neemöl bewährt. Hier werden ca. 20 Tropfen Öl mit etwas Milch als Emulgator in einem Liter Wasser vermengt und die Pflanze damit durchdringend gegossen.
  • Knoblauchzehen ist auch eine gute Methode gegen die Larven von Trauermücken. Stecke hierfür einfach ein paar Zehen in die Erde. 

Sigrun Hannemann vom Bergblumengarten mit dem Fokus auf naturnahes Gärtnern. Frau Hannemann ist Gartenbloggerin und schreibt auf ihrem Blog und im Hortus-Netzwerk.de über ökologisches und insektenfreundliches Gärtnern. Für den Naturgartenverein e.V. testet sie Gärten zum Verleih der deutschen Plakette ‚Natur im Garten‘. Zusätzlich ist sie Jurorin der LWG und zertifiziert Naturgärten für die Plakette 'Bayern blüht Naturgarten'. 

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