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Eine Pflanze stellt sich vor

Aloe Vera: die Trendpflanze zuhause pflanzen und pflegen

Mit ihrem außergewöhnlichen Wuchs und ihrem kostbaren Gel hat die Aloe Vera Pflanze in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit gewonnen. Die Pflanze gehört zu den Aloen und enthält ein wertvolles feuchtigkeitsspendendes Gel, dass auch selbst abgeerntet werden kann
 
Aloe Vera: die Trendpflanze pflanzen, pflegen und vermehren 
Das Gel der Echte Aloe Vera trägt zur Hautregeneration bei. Bild: marcelgaral/pixabay.com Foto: marcelgaral
  • Die Aloe Vera war schon im antiken Griechenland bekannt
  • Ihr Gel ist ein wahres Wundermittel
  • Die Aloe Vera ist eine robuste und pflegeleichte Zimmerpflanze

Die Echte Aloe (Aloe Vera) gehört zu der Gattung der Aloen. Sie ist in den letzten Jahren als Zimmerpflanze immer beliebter geworden. Ein Hauptgrund ist das Gel, das schon länger in der Kosmetikindustrie verwendet wird. In ihm sind viele Nährstoffe, Enzyme, Vitamine und besonders Wasser abgespeichert, welche die Hautregeneration ankurbelt. Ein wahres Wundermittel eben. Aloe Vera Pflanzen sind günstig und mit ein wenig Glück und Pflege können Sie schon zeitig Ihr eigenes Aloe Vera Gel abernten. 

Aloe Vera war schon im antiken Griechenland beliebt

Die Echte Aloe ist die Bekannteste der rund 300 Aloen-Arten. Sie sind Blattsukkulenten und wachsen stammlos in einer strauchigen, buschigen oder kletternden Form. Ursprünglich kommen die Aloen aus tropischen Gebieten, wie der Süden von Afrika.

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sie neben Ihrem verspieltem Aussehen noch andere Nutzen mitbringt. Schon im antiken Griechenland wurde das Gel in den Blättern als wertvoll anerkannt. Um in trockenen Gebieten überleben zu können, sammelt die Aloe Vera Pflanze Wasser in ihren Blättern.

Anders als anderen Blattsukkulenten, kann die Aloe auch Nährstoffe selber herstellen, die sie an ihrem Standort nicht vorfindet. Daher fungieren die Blätter als Speicherplatz für viele Vitamine, Enzyme, Wasser und Mineralstoffe.

Die Aloe Vera braucht nur wenig Wasser

Die immergrüne Art braucht nur sehr wenig Wasser. Am besten sollte sie nur gegossen werden, wenn sich die Erde im Topf trocken anfühlt. Das sollte je nach Größe der Pflanze, so ungefähr alle zwei Wochen ein.

Auch von der Menge braucht die Aloe Vera Pflanze nicht viel. Sie mag besonders keine Staunässe und es sollte nur so viel Wasser gegeben werden, bis die Erde feucht ist.

Das überschüssige Wasser sollten Sie abschütten. Wenn ihre Pflanze zu viel Wasser bekommt, können sich die Blätter braun färben. 

Düngen, nur wenn es notwendig ist 

Eine Aloe Vera braucht nur wenig Nährstoffe. Sie ist es gewohnt auf sehr schlechten Bodenbedingungen zu wachsen und produziert die notwendigen Nährstoffe selber.

Dieser Kakteendünger ist ideal für die Echte Aloe Vera!

Daher muss die Aloe Vera nur selten gedüngt werden. Der perfekte Zeitpunkt ist das Frühjahr – die Sonne scheint wieder und die Aloe Vera Pflanze sprießt fleißig.

Verwenden Sie herkömmlichen Kakteendünger, aber nur ¼ der angegebenen Menge. Sonst bekommt die Pflanze einen Nährstoff-Überschuss. 

Aloe Vera muss regelmäßig umgetopft werden 

Die Aloe Vera Pflanze wächst vor allem in die Breite. Daher ist es empfehlenswert die Pflanze alle zwei Jahre umzutopfen.

Auch das Umtopfen machen Sie am besten im Frühjahr. In der Wachstumsphase kann die Aloe Vera besser Schäden und Verletzungen aushalten, als in ihrer Ruhephase im Winter. 

Wärme und Licht: Die idealen Standortbedingungen 

Geeignete Standorte sind die, die der Heimat der Aloe Vera Pflanze ähneln. Das heißt: viel Licht und gleichmäßige Wärme.

Selbst mit praller Sonne und Hitze kommt sie gut klar. Allerdings kann sie zeitweise braune Blätter und Stelle aufweisen, die aber nach einer Zeit wieder verschwinden.

Schädlingsbefall ist sehr unwahrscheinlich

Die Aloe Vera ist eine sehr robuste Pflanze und wird nur selten durch Schädlinge oder Krankheiten aus der Bahn geworfen. Am häufigsten werden vertrocknete Blätter als Anzeichen für einen Krankheitsbefall interpretiert. Doch die Ursache dafür liegt in übermäßigen Wasserversorgung oder an falsche Standortbedingungen. Das einzige, was die Aloe Vera Pflanze angreift, ist Wurzelfäule. 

Wie vermehrt man eine Aloe Vera Pflanze?

Dass die Aloe Vera Pflanze zu einer Trendpflanze geworden ist, ist offensichtlich. Teilweise werden sie für viel Geld im Internet oder Gartencenter verkauft. Wer sich Geld sparen möchte, kann bei Freunden oder Bekannten nach Ablegern fragen. Aus eine gut gewachsenen Aloe Vera Pflanze bekomme sie eine Handvoll Ableger. 

Wie auch beim Umtopfen kann die Aloe Vera im Frühjahr vermehrt werden – am besten kurz vor der Wachstumsphase. Eine einfache und beliebte Methode ist die Stecklingsvermehrung. Und so funktioniert’s:

  1. Schneiden Sie Teilstücke von der Aloe Vera Pflanze ab. 
  2. Trocknen Sie die Schnittfläche ab und pflanzen Sie den Ableger in einen kleinen Tontopf. 
  3. Gießen Sie Jungpflanzen nur ganz selten, damit die Wurzelbildung erfolgreich ist. 
  4. Sobald Wurzeln vorhanden sind, kann die Aloe Vera in größere Töpfe umgesetzt werden.

Wie wird die Aloe Vera geerntet?

Nach zwei bis drei Jahren ist aus dem kleinen Ableger, einer große und kräftige Aloe Vera Pflanze geworden. Wer sich das ständige Teilen sparen möchte, kann die Blätter auch einfach abernten und Gebrauch von dem kostbaren Gel machen.

Dafür schneidet man die Blätter am unteren Stängelansatz ab. Am besten nehmen Sie untenliegende Blätter, dass die Schnittstelle abtrocknet und nach einer Zeit braun wird. Um an das Gel zu gelangen, gibt es verschiedenen Methoden. Man kann das Blatt entweder aufschneiden und das Gel herausdrücken. Oder man schält das Blatt und löst das Gel von der Außenschicht ab. 

Welche Heilkräfte hat das Gel der Aloe Vera?

Das Gel der Aloe Vera Pflanze hat viele Wirkungen. Durch das Nährstoff- und wasserhaltige Gel ist es besonders gut für Verbrennungen, Geschwüre und allergische Reaktionen. Nicht ohne Grund setzt die Kosmetikindustrie auf den zahlreichen Wirkungen der Echten Aloe Vera.

Aufgrund der fördernden Hautregeneration findet man sie in fast allen feuchtigkeitsspendenden Produkten. Doch Vorsicht: Studien haben herausgefunden, dass die Zunahme vom Aloe Vera Gel ungesund und in hohen Mengen giftig ist.
 

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