• Am Sonntag (30.10.2022) müssen wir die Uhren von der Sommer- auf die Winterzeit umstellen
  • Wird die Uhr vor- oder zurückgestellt?
  • Warum gibt es Sommer- und Winterzeit?
  • Was sind die Vor- und Nachteile?

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (30. Oktober 2022) werden die Uhren um 3.00 Uhr um eine Stunde auf 2.00 Uhr zurückgestellt. Dieser Oktobertag wird also zu einem 25-Stunden-Tag – man kann eine Stunde länger schlafen. Überraschende Fakten zur Umstellung auf die Winterzeit haben wir in unserem separaten Artikel für dich zusammengestellt.

Zeitumstellung: Uhr vor- oder zurückdrehen?

Manche Menschen haben Probleme dabei, sich zu merken, wie die Uhr umgestellt wird. Eine Merkhilfe: Im Sommer werden die Gartenmöbel vor das Haus gestellt - also wird die Uhr auch eine Stunde vorgestellt. Im Winter holt man sie wieder hinters Haus und stellt die Uhren somit eine Stunde zurück. Merkspruch: "Sommer vor, Winter hinter".

Warum gibt es Winter- und Sommerzeit?

Der Urvater der Zeitumstellung war Benjamin Franklin, der den hohen Verbrauch von Kerzen bemängelte und daher eine Zeitumstellung forderte. Erstmals eingeführt wurde sie im 1. Weltkrieg in Deutschland. Damals sollte die Zeitumstellung vor allem dafür sorgen, durch eine bessere Nutzung des Tageslichts Energie zu sparen. Doch die Idee setzte sich nur langsam durch - erst die Ölkrise der 1970er verhalf ihr weltweit zum Durchbruch.

Welche Vorteile hat die Zeitumstellung?

Als großer Vorteil wurde lange die Energieersparnis durch die Zeitumstellung genannt. Weitere Vorteile der Sommerzeit: Die Abendzeiten lassen sich besser nutzen, während im Winter die Morgenstunden immerhin etwas heller sind. 

Welche Nachteile hat die Zeitumstellung?

Die Kritik an der Zeitumstellung wächst. Zum einen gibt es die gewünschte Energieersparnis nicht - dafür aber einige gesundheitliche Nachteile. Auch die Unfallzahlen im Straßenverkehr sollen durch die Zeitumstellung steigen.

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