Vor 35 Jahren sang Marius Müller-Westernhagen "Mit 18 rannt‘ ich in Düsseldorf rum, war Sänger in ´ner Rock and Roll Band." Heute ist er es immer noch und auch Schauspieler, einst als "Theo gegen den Rest der Welt". Mit seinen amerikanischen Mitmusikern hat er soeben in New York sein neues Album "Alphatier" eingespielt.

Zur Promtion für die Platte und seine geplante Tour durch die großen Hallen der Republik befindet sich das Deutsch-Rock-Enfant terrible derzeit auf "Alphatier Pre-Listening Tour" durch kleinere Clubs.

Am Donnerstagabend machte er dabei in Nürnberg Station. Im seit Wochen ausverkauften Löwensaal am Tiergarten ging es in drangvoller Enge entsprechend tierisch ab zu Titeln aus seinem aktuellen Werk - "Ich bin besessen".
Mag sein, auch in Assoziation zu seinem Privatleben, doch wirkte sein Gegockel auf der Bühne eher wie die Karrikatur seiner selbst aus besseren Tagen. Seine neue Flamme Lindiwe Suttle gab das Backgroundgirl. Im zweiten Teil des Konzertabends konnten dann die ebenfalls in die Jahre gekommenen Fans auch alte Nummern des einstigen "Pfefferminz Prinzen" hören.