Geisterfahrer mit 3,7 Promille: Rentner beunruhigt mit gefährlicher Fahrt auf A73

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Mit 3,7 Promille ist ein 68-jähriger Geisterfahrer in Nürnberg auf die A73 gefahren. Als er die Fahrt in die falsche Richtung bemerkte, blieb der Rentner stehen. Allerdings auf einer Fahrspur und nicht auf dem Standstreifen.

Ein Renter hat sich bei Nürnberg betrunken ans Steuer seines Autos gesetzt und ist anschließend als Geisterfahrer auf die A73 gefahren.

Eine 49-jährige Journalistin alarmierte die Polizei, als ihr am Mittwoch (13. September 2023) gegen 18 Uhr auf dem Frankenschnellweg kurz nach der Anschlussstelle Münchener Straße in Richtung Feucht ein Auto entgegenkam. Der Mann bemerkte unterdessen anscheinend seine Fahrt in die falsche Richtung, denn er blieb auf der rechten Spur entgegen der Fahrtrichtung stehen. Wie auch die 49-Jährige, die am Standstreifen stehen blieb, wartete der 68-Jährige auf das Eintreffen der Beamten. 

Geisterfahrer auf A73 bei Nürnberg: 68-Jähriger steigt mit 3,7 Promille ins Auto

Bei der Kontrolle stellten die Polizisten sofort einen starken Alkoholgeruch fest. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 3,7 Promille. Der Renter wurde deshalb zur Blutentnahme auf das Revier der Polizeiinspektion Feucht gebracht. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Fahrzeuge darf der Betrunkene bis auf Weiteres nicht fahren.

Den 68-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs. 

Vorschaubild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa