Mit einer etwas veränderten Vorstandsriege geht die Häckerbühne der Stadt Kitzingen in die nächsten Spielzeiten. In der Jahreshauptversammlung wählten die Mitglieder ihren Vorstand für die nächsten zwei Jahre.

15 Jahre mit an der Front

Der Berichterstattung aus dem abgelaufenen Jahr musste die Versammlung entnehmen, dass die seit der Gründung vor 15 Jahren amtierende stellvertretende Vorsitzende Karin Böhm nicht mehr kandidieren wollte, wenngleich ihr Amt sie jederzeit mit großer Freude ausgefüllt habe.

Einsatz gelobt

Zunächst berichtete Fuchs aus dem Theatergeschehen und lobte dabei sowohl den Einsatz der Mimen auf der Bühne wie auch den Einsatz all jener, die den Ablauf sicherstellten. Beispielhaft sei das Wirken von Henry Leonhardt und Manfred Monat, die selbst nicht zum Verein gehörten.

Hohe Mietkosten

Fuchs beklagte in seiner Rede die für das Dekanatszentrum eklatant gestiegenen Mietkosten, über die selbst bei Nachverhandlungen keine Zufriedenheit zu erreichen gewesen sei. Für die Stadt bestätigte Ralph Hartner die viel zu hohen Kosten und regte alternativ an, Veranstaltungen der Häckerbühne in die Rathaushalle zu verlegen. Dort seien die Kosten wesentlich niedriger.

„Es geht nicht darum Geld zu sparen sondern es besser einzusetzen“, unterstrich Hartner. Eingespartes Geld könnte in eine aufwendigere Technik investiert werden, um Nachteile in der Akustik auszugleichen.

Minus im Kassenbericht

Anschaffungen wie Headsets und eine Scheinwerferanlage wurden zwar von der Kulturstiftung Unterfranken bezuschusst, sorgten aber dennoch für ein Minus im Kassenbericht von Silvia Richter-Boiger. Der Verein hat derzeit 100 Mitglieder. Der Jahresbeitrag liegt bei zwölf Euro für Erwachsene und acht Euro für Jugendliche und Mitglieder über 65 Jahren.

Die letzte Bilanz

In ihrem letzten Tätigkeitsbericht sprach Karin Böhm über zahlreiche weitere Veranstaltungen, an denen die Häckerbühne zusammen mit anderen Vereinen beteiligt war.

In seiner Vorschau auf die Spielzeit 2017 kündigte Fuchs ein Frühjahrstheater für den 31. März bis 18. April an, ersatzweise ist die Zeit 12. bis 21. Mai vorgesehen. Die Herbstinszenierung soll vom 20. Oktober bis 1. November dauern.

Eine große Herausforderung sei 2017 zudem der Tag der Franken, der ab dem 2. Juli in Kitzingen begangen werde. Es sollen mehrere Bühnen in der Stadt betrieben werden. Die Mimen der Häckerbühne wollen sich in historischen Kostümen präsentieren und am Einzug der Ehrengäste über die Alte Mainbrücke beteiligen.

Zunächst aber, so Karin Böhm in ihrer letzten Vorschau, ist die Häckerbühne beim Landkreisfaschingszug am 28. Februar in Volkach gefragt und wird auch am Kitzinger Weinherbst am 21. Oktober 2017 teilnehmen.

Die Neuwahlen

Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender Helmut Fuchs; Stellvertreter Georg Neuerer; Schatzmeister Silvia Richter-Boiger; Schriftführer Ute Lechner; Beisitzer: Katharina Dappert, Karin Böhm, Karin Monat und Maja Fischels; Kassenprüfer: Heidi Wolf und Edeltraud Schmidt.