FCN wacht erst nach Platzverweis auf - Neuzugang verschuldet Foulelfmeter

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SC Paderborn 07 - 1. FC Nürnberg
Berkay Yilmaz (1. FC Nürnberg, l) und Adam Markhiev (1. FC Nürnberg) liegen und hocken nach dem Schlusspfiff auf dem Spielfeld.
SC Paderborn 07 - 1. FC Nürnberg
Swen Pförtner/dpa
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Mohamed Ali Zoma (1. FC Nürnberg) steht nach dem Schlusspfiff auf dem Feld.
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Schiedsrichter Eric Weisbach zeigt Rafael Lubach (1. FC Nürnberg) die Rote Karte.
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Fans aus Nürnberg schwenken ihre Flaggen.
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Der 1. FC Nürnberg muss sich beim Aufstiegsaspiranten SC Paderborn knapp geschlagen geben. In Unterzahl beweis der FCN Moral, doch am Ende ging zu viel schief.

Der 1. FC Nürnberg hat beim SC Paderborn die siebte Auswärtsniederlage der Saison hinnehmen müssen. Der SCP hat dagegen seine Ambitionen auf eine Rückkehr in die Fußball-Bundesliga mit einem am Ende etwas wackligen Heimsieguntermauert.

Ohne den gesperrten Cheftrainer Ralf Kettemann auf der Bank besiegten die Ostwestfalen in der 2. Liga den Club aus Franken in Überzahl mit 2:1 (2:0) und rückten vorerst auf Platz zwei vor. 

SCP-Doppelschlag zu viel für den FCN - Club zeigt nach Platzverweis Moral

Entscheidend war vor 13.440 Zuschauern ein Doppelschlag der Gastgeber von Elfmeterschütze Sebastian Klaas (26. Minute) und Laurin Curda (29.) in der ersten Hälfte. Das Anschlusstor von FCN-Verteidiger Luka Lotschoschwili (75.) nach einem Einwurf reichte nach der harten Roten Karte für Mittelfeldspieler Rafael Lubach (51.) wegen Foulspiels nicht. Der eingewechselte Adriano Grimaldi scheiterte mit einem Kopfball am SCP-Torwart Dennis Seimen (84.). 

Der FCN zeigte zwar große Moral, aber es ging zu viel schief. Neuzugang Stjopa Mkrtschjan verschuldete bei seiner Premiere im Nürnberger Trikot als Ersatz für Kapitän Fabio Gruber (Gelb-Sperre) den Foulelfmeter zum 0:1. Der armenische Nationalspieler traf statt des Balls Gegenspieler Curda, was Schiedsrichter Eric Weisbach allerdings erst bei der Ansicht der Videobilder erkannte.

Adam Markhiev vergab vor der Pause aus sieben Metern die Großchance zum Nürnberger Anschlusstor (33.). Paderborns Co-Trainer Pit Reimers durfte sich als Kettemann-Vertreter am Spielfeldrand lange über einen guten Auftritt seiner Mannschaft freuen. Was fehlte, war das 3:0. FCN-Torwart Jan Reichert reagierte jedoch unter anderem bei einem Kopfball von Sven Michel hervorragend (56.).