Der Autohof vor den Toren Rüdenhausens will eine Tankstelle für Flüssiggas errichten und betreiben. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates informierte Bürgermeister Gerhard Ackermann zu der geplanten LNG-Betriebsanlage. Zur Prüfung wurden die Unterlagen bereits beim Landratsamt in Kitzingen vorgelegt. Der erforderliche Tank soll im Bereich vor der Lkw- und Autotankstelle in Richtung Süden seinen Platz finden. Er wird überirdisch errichtet und ist mit einem Fassungsvermögen von 60 Kubikmetern vorgesehen.

Versorgung mit Löschwasser

Für die Gemeinde war unter anderem der Punkt Versorgung mit Löschwasser wichtig. Ein entsprechender Nachweis wurde angefordert. Die Fernwasserversorgung hatte dem Bauamt der VG mitgeteilt, dass die Kommune dafür selbst verantwortlich sei. Kurzerhand errechnete Bürgermeister Ackermann selbst, wie viel Vorhalt nötig sei.

Er zeigte auf, dass die verfügbaren Mengen von 100 000 Litern in den bestehenden Behältern ausreichen würden. Alles zusammen, so Ackermann, komme er zum Ergebnis, dass die geforderte Menge von 96 Kubikmetern in der Stunde, oder 1600 Liter in der Minute, über einen Zeitraum von zwei Stunden realisierbar sei. Der Gemeinderat stimmte der Errichtung zu. Die örtliche Feuerwehr ist in die Anlage einzuweisen, wurde beschlossen. Dabei sollen die Besonderheiten der gehandhabten Medien und Stoffe erklärt, sowie verschiedene Szenarien erläutert werden.

Programm des Freistaats Bayern

Außerdem informierte Bürgermeister Ackermann in der Sitzung über ein Programm des Freistaats Bayern, das den Bau von Radwegen durch Wälder unterstützt. Amtskollegin Gerlinde Stier aus Kleinlangheim hatte darauf hingewiesen. Die geschätzten Kosten für eine Verbindung durch den Wald in die Nachbargemeinde beliefen sich auf rund 100 000 Euro. Das Gremium beschloss, dass die Gemeinde einen Antrag zur Aufnahme in die Förderung stellen wird.