Bei der Eberner Polizei wurden jüngst mehrere Strafanzeigen wegen Internetbetrügereien erstattet. Die Täter kopierten das Facebook-Profil eines Bekannten des Geschädigten und forderten mit einer Freundschaftsanfrage die Handynummer an.

Mit der Handynummer werden dann bei einem Internet-Bezahldienst, in diesem Fall "PayPal", Bezahlcodes angefordert, welche die Geschädigten erneut auf Anforderung leichtsinnigerweise an dem angeblichen Freund übermittelten. Die entstandenen Beträge in meist dreistelliger Höhe werden dann über die Mobilfunkrechnung eingezogen. Die Täter handeln in der Regel aus dem außereuropäischen Ausland.


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Diese Masche betrifft ausschließlich Facebook-Nutzer, die eine öffentlich einsehbare Freundesliste haben. Deshalb hat die Polizei gleich einen Tipp parat: Wenn die Freundesliste auf "nicht öffentlich" umgestellt wurde, wird das Profil für die Täter uninteressant, weil sie nicht mehr sehen können, mit wem die Person befreundet ist und somit auch keine Opfer auswählen können. ak