Die 221 Mitglieder starke Bergmannskapelle Stockheim befindet sich weiter auf Erfolgskurs. Bei der Hauptversammlung zog Vorsitzender Thomas Neubauer eine stolze Bilanz. Höhepunkte waren vor allem das Muttertagskonzert, das Weihnachtskonzert sowie der Auftritt beim Kronacher Freischießen.
Zum Auftakt erfreute das Saxophonquartett mit Susanne Berberich, Isabell Zipfel, Tristan Martin und Clemens Neubauer. Derzeit könne, so der Vorsitzende, der Musikverein auf 51 Musiker zurückgreifen. Elf Nachwuchsmusiker befänden sich an der Orchesterschule Pressig-Stockheim in Ausbildung, so dass man sich um den Fortbestand der Kapelle nicht sorgen müsse.
2016 habe man wieder ein beachtliches Arbeitspensum absolviert, betonte Neubauer. Vor allem habe man starke Präsenz beim Kreismusikfest in Neufang sowie beim Konzert auf der Kronacher Seebühne gezeigt. Lobend erwähnte Neubauer Miriam Baierlipp, Susanne Berberich und Anna Buckreus, die für die Prüfung zum Juniorabzeichen mit 17 Anfängern zuständig waren. Ebenfalls erwähnte der Vorsitzende die Zusammenarbeit mit der Grund- und Teilhauptschule Stockheim unter der Leitung von Rektorin Astrid Kestel. So seien zwei Bläserklassen für das Schulorchester gegründet worden.
Die Musiker hätten, so Dirigent Michael Botlik, beim Weihnachtskonzert eine ordentliche Leistung erbracht. Angenehm sei das gute menschliche Klima im Orchester. Durch die Teilnahme am Wertungsspiel habe die Kapelle erheblich profitiert. Die Zusammenarbeit mit den Musikern und der Vorstandschaft sei vorbildlich gewesen, betonte der Dirigent. Das Protokoll verlas Schriftführerin Miriam Baierlipp. Zur finanziellen Lage äußerte sich Ann-Kathrin Greser. Revisor Heiko Eisenbeiß bescheinigte ihr eine einwandfreie Buchführung.
Einen breiten Raum nahmen die Ehrungen ein. Durch den Nordbayerischen Musikbund wurden Matthias Neubauer (10 Jahre Musizieren), OIiver Jungkunz und Peter Schülner (30 Jahre) sowie Frank Fischer (40 Jahre) ausgezeichnet.


Lange im Verein

Für langjährige Treue zum Verein wurden außerdem geehrt:
20 Jahre: Vinzens Buckreus, Marina Neder, Thomas Kestel;
30 Jahre: Uwe Barthold, Hans Hallschmid, Torsten Hallschmid, Joachim Jungkunz, Oliver Jungkunz, Alexander Ludwig, Andreas Ludwig, Franz Rebhan, Heinrich Schneider, Manfred Zuber;
50 Jahre: Manfred Schwämmlein, Hermann Fritz,
60 Jahre: Franziska Beuge, Gottfried Lutz, Monika Möhrle.
Die Bergmannskapelle sei ein kulturelles Aushängeschild, versicherte Bürgermeister Rainer Detsch. So habe die Kapelle das ganze Jahr über mit großem Einsatz viel Freude bereitet. "Der Zusammenhalt im ländlichen Raum ist unsere Stärke." Durch die intensive Förderung der Jugendarbeit sei die sehr aktive Vorstandschaft mit Thomas Neubauer auf dem richtigen Weg. Geplant sei unter anderem auf dem ehemaligen Bergwerksgelände ein Musikpavillon, betonte Detsch.
Kreisvorsitzender Wolfgang Müller lobte die ausgezeichnete musikalische Breitenarbeit in Stockheim. Beispielhaft sei die Integration der Jugend im Klangkörper. Dadurch sei der Fortbestand der Blasmusik gesichert. Schließlich leiste Stockheim im Kreisverband einen hervorragenden Beitrag. Insbesondere dankte Müller dem Vorstand sowie den Mitwirkenden beim Kreisseniorenorchester mit Konrad Ludwig, Thomas Neubauer, Clemens Neubauer und Albrecht Renk.
Als wichtigste Termine nannte Neubauer das Muttertagskonzert (14. Mai), die Kreismusikfeste in Steinberg (27. Mai) und Steinwiesen (10. September), das Schützenfest Stockheim (1. bis 3. Juli), das Bergmannsfest (16. und 17. September), die Barbarafeier (2. Dezember) sowie das Weihnachtskonzert (25. Dezember). Ebenfalls werde man die Feuerwehrfeste in Haig und Haßlach unterstützen. Außerdem sei die Teilnahme am Wertungsspiel in Waidhaus (Oberpfalz) am 14. Oktober eingeplant. gf