Erkrankung: Bekannter Kabarettist muss Auftritte ersatzlos absagen

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Torsten Sträter braucht eine "längere Regenerationsphase", so sein Management. (Archivbild)
Torsten Sträter braucht eine "längere Regenerationsphase", so sein Management. (Archivbild)
Sven Hoppe/dpa/Archivbild

Torsten Sträter zählt zu den bekanntesten Kabarettisten Deutschlands. Bis ins Frühjahr hinein zieht er sich allerdings aus der Öffentlichkeit zurück.

Der Kabarettist und Grimme-Preisträger Torsten Sträter hat bis Ende März sämtliche Auftritte storniert. Der Grund sei eine Krankheit, die eine "längerfristige Regenerationsphase" benötige, teilte sein Management mit.

Für die kommenden Wochen waren deutschlandweit zahlreiche Auftritte des 59-Jährigen vorgesehen. Sträter sollte mit seinem aktuellen Bühnenprogramm "Mach mal das große Licht an" unter anderem in der Kölner Lanxess-Arena auftreten.

"Keine Ersatztermine": Torsten Sträter braucht mehrwöchige Auszeit

"Aufgrund der Vielzahl der Termine können wir leider keine Ersatztermine anbieten. Informationen zur Rückerstattung der Tickets finden Sie auf der Website des Ticketanbieters oder direkt beim jeweiligen Veranstalter", heißt es auf der Webseite Sträters. Zu den Hintergründen gab es keine weiteren Informationen. "Das Management bittet darum, die Privatsphäre des Künstlers zu respektieren und von weiteren Nachfragen abzusehen", so die Erklärung weiter. Der in Dortmund geborene Sträter zählt zu den erfolgreichen Kabarettisten Deutschlands.

Neben seinen Bühnenauftritten ist er auch regelmäßig im Fernsehen präsent - etwa in der ARD. Sein Erkennungszeichen ist seine Mütze. Öffentlich bekannt ist Sträter auch für seinen offenen Umgang mit seiner Depressionserkrankung, die er teils auch in seinen Programmen anspricht. Welche Krankheit aktuell der Grund für die Absage der Auftritte ist, teilte das Management jedoch nicht mit. Der Comedian und Autor ist seit 2018 Schirmherr der Deutschen Depressionsliga.

Der Verein bietet Betroffenen, Angehörigen und Arbeitgebern laut eigenen Angaben "Informationen, Unterstützung und mutmachende Geschichten rund um das Thema Depression". Für ein TV-Gespräch über die Erkrankung mit seinem Komiker-Kollegen Kurt Krömer erhielt Sträter 2022 einen Grimme-Preis in der Kategorie Unterhaltung.

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