Ausführlich ließen sich die Gemeinderäte von Leutenbach durch Stefan Zenk, Hausen, über die Möglichkeiten der Urnenbestattung beraten. Zur Debatte stehen die Friedhöfe in Leutenbach, Mittelehrenbach und Oberehrenbach.

55 Prozent wählen demnach die Erdbestattung. Daneben gibt es vielerlei weitere Möglichkeiten wie Seebestattung oder Friedewald. Im konkreten Falle konzentrierte man sich auf die Formen im Friedhof, wo sich von der Urnenwand bis zur Erdbestattung als Urnenweg oder Urnenkreis viele Formen und Möglichkeiten anbieten. Dabei sei, so Zenk, der Friedhof als ein Ort der Begegnung zu sehen, im Sinne der Hinterbliebenen. Der direkte Bezug oder der Pflegeaufwand sind weitere Kriterien. Zenk wird jetzt für die Gemeinde konkrete Angebote ausarbeiten.

Parken am Friedhof

Keine Einigung gab es hinsichtlich des Parkstreifens am Mittelehrenbacher Friedhof. Dort sollten künftig statt der zehn Fahrzeuge acht mehr Platz finden. Die Erweiterung würde nach einem Angebot mit Rasensteinen rund 50 000 Euro, als Teerstreifen 47 000 Euro kosten. Viel Geld aus der Portokasse, wie der Rat empfand. Gemeinderat Raimund Dörfler (WvE) warf die Frage auf, inwieweit die Möglichkeit von Zuschüssen geprüft wurde und ob es dafür eventuell einen anderen Titel gebe. Nachdem dies nicht beantwortet werden konnte, wurde das Thema vertagt. gal