Die Mitglieder des Kleintierzuchtvereins Grub am Forst, der im kommenden Jahr seinen 125. Geburtstag feiert, haben es wieder verstanden, die Besucher für das Hobby Kleintierzucht zu begeistern. Denn die 240 Tiere, davon 69 Rassekaninchen und 169 Tiere aus dem Bereich Geflügel, wurden bei der Jubiläumsschau des Vereins in der Schulturnhalle in Grub besonders schön präsentiert. Weitere Tiere hielten sich in den naturnah gestalteten Volieren auf, auf die der Blick sofort beim Betreten der Halle fiel. Gleichzeitig wurde die Gemeinschaftsschau der Kleintierzuchtvereine Creidlitz und Niederfüllbach mitausgerichtet. Die Schirmherrschaft für die Jubiläumsschau der Bürgermeister aus Grub am Forst Jürgen Wittmann übernommen. Die Ausstellungsleitung hatten Dieter Büttner und Anton Zimmer inne. Preisrichter waren Günther Eckstein aus Sonneberg, Ortwin Großmann aus Bad Rodach, Harald Kull aus Neudrossenfeld sowie Horst Völker aus Lautertal und Uwe Wenzel aus Untersiemau. Sie schrieben ihre konstruktive Kritik auf die Bewertungskarten, die an den Käfigen zu finden waren. Der Kleintierzuchtverein Grub am Forst hatte sich auch etwas Besonderes einfallen lassen, denn jeder Aussteller bekam - unabhängig von der Bewertung - einen Jubiläumswimpel überreicht.

Der Kleintierzuchtverein Grub hat anlässlich seiner Jubiläumsschau einen mehrseitigen Katalog erstellt. Darin sind nicht nur die Aussteller mit ihren Tieren verzeichnet, sondern auch die Verdienste der verstorbenen Ehrenmitglieder sowie eine interessante Chronik, die von Helmut Gack erstellt wurde. Darauf machte der Vorsitzende Dieter Büttner aufmerksam. Der Kleintierzuchtverein sei sehr stolz auf seine 125 Jahre. Mit großem Idealismus züchteten die Mitglieder die Tiere und bewahrten Rassen vor dem Aussterben. Büttner betonte auch die vielen Ausstellungserfolge der Züchter. Dadurch habe der Verein hohes Ansehen erlangt. Schließlich sagte er, die Mitglieder der Kleintierzuchtvereine freuten sich über jede Verstärkung, ob Jung oder Alt. Die Schauen seien ein freundschaftlicher Wettbewerb, aber zugleich auch eine intensive Informationsbörse rund um die Kleintierzucht.

Gerhard Dehler vom Kreisverband der Rassegeflügelzüchter zeigte sich sehr zuversichtlich, dass es weiterhin Schauen in Grub am Forst geben werde. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde.

Peter Hänel von den Rassekaninchenzüchtern bedauerte, dass die Tierzahl bei den kleinen Schauen abnehme. Kleine Schauen seien aber sehr wichtig, um sich der breiten Öffentlichkeit präsentieren zu können.

Martin Rauscher, der Bürgermeister von Niederfüllbach, sagte, es liege ihm am Herzen, dass es weiterhin auch kleine Schauen gebe. Bürgermeister Jürgen Wittmann sagte, ein Erfolg bei einer Kleintierschau sei kein Zufall, sondern Einsatz jeden Tag für die Tiere. Dabei stelle man eine enge Verbindung zu dem Lebewesen her. mst