Beim Obst- und Gartenbauverein von Baiersdorf beginnt das Vereinsleben wieder zu blühen und zu gedeihen. Die Jahreshauptversammlung bot diesmal auch den Rahmen, um verdiente Gartenfreunde auszuzeichnen. Im Hotel Fränkischer Hof eröffnete Vorsitzender Gerhard Stark die Jahreshauptversammlung 2021 des Obst- und Gartenbauvereins von Baiersdorf und hieß alle Ehrenmitglieder, Mitglieder und Gäste willkommen.

Garten, Natur, Umwelt

Trotz Corona konnte das Vereinsgeschehen wieder in Gang gebracht werden. Nachdem im Freistaat die Aktion: „Bayern blüht – Naturgarten“ ausgerufen wurde, erinnerte Vorsitzender Gerhard Stark daran, dass das Augenmerk der Gartenfreunde von Baiersdorf auch dem Garten, der Natur und der Umwelt gelten sollte, denn auch Insekten wären in unserer Nahrungskette unverzichtbar. Daher kam auch der Hinweis des Vorsitzenden , dass Gärten stets auch ein lebendiger Ort mit einer biologischen Vielfalt sein sollten. Zugleich appellierte Vorsitzender Gerhard Stark an alle Großeltern und Eltern, schon die Kinder und Enkelkinder in das Handeln und Gestalten für unsere Umwelt mit einzubeziehen.

Im weiteren Verlauf rückten die langjährigen und verdienten Gartenfreunde in den Mittelpunkt und Vorsitzender Gerhard Stark schilderte mit treffenden Worten den Werdegang jedes der Jubilare. Sie wurden wie folgt geehrt: Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft wurden Martina Mätzke, Veronika Krauß und Gudrun Seidel geehrt. Auf 40 Jahre Mitgliedschaft blicken Margitte Metzner, Manfred Baier und Gerhard Stark zurück. Jeder der Jubilarinnen und Jubilare erhielt eine Urkunde, ein Präsent und einen Blumengruß.

Blühendes Leben für die Heimat

Danach leitete Vorsitzender Gerhard Stark zum letzten Teil der Mitgliederversammlung über, dankte allen für das entgegengebrachte Vertrauen und verband damit den Wunsch, dass die Vorstandschaft des Gartenbauvereins von Baiersdorf weiterhin die Unterstützung seitens der Mitglieder erhalten möge. Er wies dabei bereits auf die nächsten Veranstaltungen wie das Kürbisfest im September oder einen Adventsnachmittag hin.

Erster Bürgermeister Robert Hümmer bestätigte anschließend den Gartenfreunden von Baiersdorf , dass sie einmal mehr zum blühenden Leben in ihrem Heimatort beitragen könnten. Gerade in der heutigen Zeit stelle der eigene Haus- und Nutzgarten einen besonderen Ort dar, der zudem eine interessante Artenvielfalt bieten könne, die auch auf dem Land sehr wichtig sei. Allen Mitglieder hatte der Bürgermeister für ihre engagierte Tätigkeit seinen Dank ausgesprochen.

Abgeschlossen wurde der Abend mit einem Vortrag von Gärtnermeister Christian Kunstmann unter dem Titel: „Die Rose, Symbol für Unschuld, Schönheit, Lebenskraft und die Liebe“. Dabei wurde schnell deutlich, dass die Vielzahl an Rosensorten- und arten ein fast unerschöpfliches Vortrags-Thema sind. red