Kohlrabi , Blaukraut, Paprika und Salat wachsen neben Kräutern . Aber auch Erdbeeren , gelbe und grüne Zucchini sowie selbst gezogene Paprika finden in den neuen Hochbeeten im Schulhof der Windheimer Schule Platz.

Ermöglicht hat das Projekt das Energieunternehmen Bayernwerk , bei dem sich die Schule mit der Umgestaltung ihres Schulgartens für den „Schlaugärtner“-Wettbewerb beworben hatte. Bei einem Besuch vor Ort überzeugte sich Edgar Müller vom grünen Daumen der Nachwuchs-Gärtner. Neben dem Spenden-Scheck über 500 Euro überreichte der Kommunalbetreuer den Preisträgern auch die Schlaugärtner-Box mit entsprechend bedruckten T-Shirts in Kinder- und Erwachsenengrößen. „Unsere Jury achtet bei der Auswahl der Gewinner sehr darauf, dass Schüler an der Konzeption und Umsetzung aktiv beteiligt sind“, erläuterte Edgar Müller. Prämiert und gefördert würden keineswegs nur große Projekte, sondern vor allem auch pfiffige Ideen. Überzeugt habe die Jury beim Projekt an der Grund- und Mittelschule Windheim das Konzept, das Schulsozialpädagogin Tina Müller eingereicht hatte. Von dem Zuschuss waren fünf Obstbäume gepflanzt und mit dem restlichen noch vorhandenem Geld Hochbeete angelegt worden. Damit machte die Schule ihrer Auszeichnung „Umweltschule in Europa“ einmal mehr alle Ehre. „Mit der „Schlaugärtner“-Aktion wollen wir dazu beitragen, dass sich junge Menschen mit ökologischen Aspekten ihrer Umgebung befassen und Ideen für deren Gestaltung einbringen“, betonte Müller. „Das ist ein sehr wertvolles Projekt“, würdigte Steinbachs Bürgermeister Thomas Löffler ; lernten doch die Kinder dadurch, woher Nahrungsmittel kämen, welche Arbeit dafür nötig sei und wie die Wertschöpfungskette funktioniere – sprich, dass Obst und Gemüse eben nicht aus dem Supermarkt stammten. Die am Eingang in die Schule ideal platzierten Hochbeete stellten – nach der Obstbaumpflanzung im vergangenen Herbst – eine weitere Bereicherung dar. hs