Höchstadt — Zu einem Verein mit so langer Tradition gehören auch Ehrungen für vieljähriges Singen in Chören. Das weiß auch der Fränkische Sängerbund und der Deutsche Chorverband. Deshalb haben beide Sängervereinigungen auch Ehrenzeichen geschaffen. Für zehn Jahre gibt es eine Ehrennadel in Bronze. Die haben sich in diesem Jahr beim Liederkranz Hannelore Schubert, Ulrike Groß und Inge Penka "ersungen".
40 Jahre Chorgesang, das ist eine lange Zeit und den Dachorganisationen eine Ehrennadel in Gold wert. Sie durfte Vorsitzende Maria Amtmann an Ludwig Rosenthal aushändigen. Das sind vier Personen gewesen, aber Amtmann hatte zu Beginn der Ehrung doch von zwölf gesprochen?
Sage und schreibe acht Sängerinnen und Sänger beim Liederkranz erhalten ihre Auszeichnung für noch mehr Jahre Singen im Chor. Sie sind solange bei der Stange geblieben, dass gar keine besondere Auszeichnung dafür existiert. Bei Alois Schell, Oskar Fuchs und Konrad Hubert jährt es sich zum 50. Mal, dass sie in einem Chor starteten; bei Erika Schell und Karl Sittmann sind es gar 60 Jahre. Und kaum vorstellbar ist es, dass Betty Schreier, Theresia Amon und Leo Völlner sich in ihre Stimmlage bei einem Chor einreihten. Mangels eigenem, auf die Zeitspanne abgestimmten Ehrenzeichen mussten sie sich mit der Goldenen Nadel begnügen. Einziges Schmankerl für sie: Sie haben freien Eintritt bei allen Konzerten und Veranstaltungen von Chören, die Mitglied beim Fränkischen Sängerbund sind.