Seit über einem Jahr bereiteten sich Marie Ströhlein, Jan Wittig, Jan Ströhlein und Vincent Alber in Tschirn auf die Erstkommunion vor. Es fanden Gruppenstunden mit Gemeindereferent Roderer und den Eltern statt, in besonders gestalteten Gottesdiensten konnten sie sich mit besonderen Fragen des Glaubens auseinandersetzen. Dann kamen der Lockdown und die Absage der Gottesdienste im April. Die Erstkommunionfeier konnte nicht wie gewohnt nach Ostern stattfinden. Da war die Enttäuschung schon groß. Nun aber war es so weit. Am vergangenen Sonntag konnten die vier Kommunionkinder zum ersten Mal zur heiligen Kommunion gehen. Es war ein schönes Fest. Die Blaskapelle "Edelweiß" spielte zum Einzug und zum Auszug. Natürlich wurde der notwendige Abstand eingehalten. Den Gottesdienst gestalteten der Tschirner Liturgiekreis und Organist Philipp Schedel musikalisch. Pfarrer Pötzl freute sich, dass die Kommunionkinder in den vergangenen Wochen die Gottesdienste gewissenhaft besucht hätten und dass man spüre, dass "Kommunion" etwas mit Gemeinschaft zu tun hätte. Die Gemeinschaft untereinander soll die Gläubigen immer wieder stärken und ihnen Mut machen. red