Unter dem Motto "Auf gemeinsamen Wegen ..." stand die erste ökumenische Wallfahrt in Kulmbach, die von der Pfarrkirche Unsere Liebe Frau nach Mangersreuth führte. Anlässlich des Wiederaufbaus der Mangersreuther Kirche als evangelische Markgrafenkirche vor 300 Jahren erinnerte der Pilgerzug an den eigentlichen Ursprung des Gotteshauses als Wallfahrtsort. Dieser war der Heiligen Jungfrau Maria gewidmet und reichte bis ins 14. Jahrhundert zurück.

Die damals so beliebte Wallfahrt führte von der Petrikirche über den steilen Anstieg zur Kalten Marter nach Weiher und am Taufbrünnlein des Mangbaches vorbei zur Mangersreuther Kirche. Weil sich die Kirche damals Unsere Liebe Frau zu Mangersreuth nannte, startete der Zug an der ULF und folgte dem traditionellen Weg.

Pastoralreferentin Bärbel Janzing sowie die beiden Pfarrer Hans Roppelt und Jürgen Rix begleiteten die Pilger auf den Stationen an der Kalten Marter, dem Paul-Gerhardt Kindergarten und dem Taufbrünnlein sowie bei der abschließenden Andacht in der Mangersreuther Kirche.

Ein Bläserquintett des Mangersreuther Musikvereins unter Leitung von Ralf Müller begleitete die Pilger auf ihrem Weg.

Im Anschluss überraschte Jens Bauernfeind mit seinem "Koch ich, ess ich"-Mobil die Teilnehmer und verwöhnte sie mit Köstlichkeiten des Kulmbacher Landes. Dazu spielte das Bläserquintett auf. Die Teilnehmer äußerten den Wunsch, die ökumenische Wallfahrt im nächsten Jahr in umgekehrter Richtung zu wiederholen. red