von unserem Mitarbeiter 
Stephan Herbert Fuchs

Bayreuth — Wer Fahrdienste im Zusammenhang mit einem Drogengeschäft leistet, macht sich strafbar. Diese leidvolle Erfahrung musste eine junge Frau aus der Fränkischen Schweiz machen. Vor dem Amtsgericht in Bayreuth wurde sie wegen Beihilfe zum Drogenhandel zu einer Geldstrafe von 200 Euro (20 Tagessätze zu je zehn Euro) verurteilt. Die Strafe blieb deshalb am untersten Rand, weil die arbeitslose Angeklagte praktisch über keinerlei Einkommen verfügt.
Sie habe aus Liebe gehandelt, sagte sie. Ihrem damaligen Freund, einem 27-jährigen Gebäudereiniger aus Bayreuth, sei sie sogar hörig gewesen.