Der CSU-Ortsverband Frauendorf-Lautergrund nahm den traditionellen politischen Frühschoppen am Patronatsfest-Sonntag zum Anlass, langjährige Mitglieder auszuzeichnen.

Als ein Mitglied der ersten Stunde der CSU (gegründet am 13. Oktober 1945) wurde Lorenz Senger aus Krögelhof für 75-jährige Parteizugehörigkeit mit einer Ehrenurkunde sowie der Ehrennadel ausgezeichnet. Der 89-Jährige trat bereits im Februar 1946 in die Christlich-Soziale Union ein.

„Gleich nach dem Krieg bin ich in die CSU eingetreten; mein Vater Johann hatte mich dazu bewogen. Das ,C‘ galt damals mehr als heute. Es gab manchen Sturm zu überstehen, und dennoch hab’ ich die Treue gehalten“, sagte der Geehrte.

Ortsverbandsvorsitzender Tobias Dusold, sein Stellvertreter Wolfgang Herold und der CSU-Kreisvorsitzender Christian Meißner nahmen die Ehrungen vor und dankten den Jubilaren für ihre Treue.

„Wenn Leute sich engagieren und einbringen, sind wir jedem Einzelnen dafür dankbar, deshalb ehren wir“, erklärte der CSU-Kreisvorsitzende.

Seit 15 Jahren ist Thomas Kunzelmann Mitglied bei der CSU . Veronika Dusold, Elfriede Huber und Helmuth Gäck, alle aus End, wurden für ihre 20-jährige Parteizugehörigkeit geehrt. Die silberne Ehrennadel der CSU und eine Ehrenurkunde für 25 Jahre Parteitreue erhielten Helmut Wagner (Kaider) und Richard Krappmann (Kümmersreuth). Johann Dusold (End), Rainer Krappmann (Frauendorf), Richard Senger (Krögelhof), Anna-Maria Krappmann (End), Johann Schaller (Frauendorf), Andreas Dinkel (Stublang) und Georg Weidner (Stublang) bekamen eine Ehrenurkunde und die Anstecknadel mit drei Sternen für 30 Jahre treue Mitgliedschaft bei der CSU .

Für ein halbes Jahrhundert wurden Hans Fischer (Kaider) eine Ehrenurkunde und die Ehrennadel mit fünf Sternen verliehen.

Jedes geehrte Mitglied erhielt außerdem ein Präsent. An die verhinderten Mitglieder übergibt der Ortsverbandsvorsitzende in den nächsten Tagen die Auszeichnungen.

Als Festredner war der CSU-Bürgermeisterkandidat Hans-Josef Stich vor Ort. Unter dem Motto „Stich hört zu – Mir geht’s um Bad Staffelstein“ stellte sich der 50-Jährige vor und ging auf die Anliegen der Bürger im Döritzengrund ein. Dabei ging es unter anderem um den Zustand der Marienkapelle in Kaider, um den schlechten Straßenzustand der Ortsdurchfahrt in Kaider sowie um den Dorfbrunnen und das Wasserrad in Schwabthal . Aber auch die Nordost-Spange in Bad Staffelstein wurde angesprochen. Aktuell laufen die Arbeiten für das Auflassen der Frauendorfer Kläranlage. Ferner ging Stich auch auf die Schwerpunkte der nächsten Jahre ein. So stehen der Glasfaserausbau in den Ortschaften, die Lichtenfelser Wasserleitung sowie die Oberflächensanierung der Staatsstraße an. red