Bebauungsplan
"Auf der Ebene" vertagt

Höchstadt — Der Versuch der Verwaltung, den Bebauungsplan "Auf der Ebene II" für den östlichen Ortsrand von Etzelskirchen schnell zur Satzung zu erheben, wurde am Montagabend im Stadtrat erst einmal gebremst. Die Räte hatten einige Seiten Abwägungsprotokoll als Tischvorlage bekommen, wozu Franz Rabl (CSU) bemerkte, das erst in Ruhe lesen zu müssen, ehe er darüber abstimmen könne. Es sei "keine Art, so einen Stapel Papier vorzulegen", monierte Rabls Fraktionskollege Georg Schockel. Bürgermeister Gerald Brehm (JL), der eine schnelle Entscheidung auch im Sinne der Bauwilligen wollte, schlug dann vor, die Abstimmung zu vertagen, was einstimmig angenommen wurde. Auf Anfrage von Axel Rogner (JL) bestätigte der planende Architekt Ernst Otto Weber noch einmal, dass das Wohngebiet durch die in der Nachbarschaft liegenden Sportgelände nicht beeinflusst werde. Besondere Auflagen müssten die Sportvereine nicht erwarten. ad
Schlosshof-Festival eine Vorzeige-Veranstaltung

Höchstadt — Das Schlosshof-Festival wird es auch im nächsten Jahr wieder geben - und das sogar zwei Tage lang. Der Antrag von Veranstalter Thomas Ackermann für ein Festival am 12. und 13. August 2016 stieß im Stadtrat auf einhellige Zustimmung. "Wir freuen uns, dass es Veranstalter gibt, bei denen alles klappt", sagte CSU-Sprecher Michael Schwägerl mit Blick auf das Festival vor wenigen Wochen. SPD-Sprecher Andreas Hänjes schloss sich dieser Meinung an und fügte "nicht wie beim Altstadtfest" hinzu. ad
Gipfelkreuz soll ökumenisch werden

Höchstadt — Drei Meter hoch und 1,40 Meter breit ist das von Georg Plätzer und Rainer Scheckenbach gefertigte Holzkreuz, das die beiden am Kellerberg an der Einmündung zur Hohlgasse aufstellen wollen. Scheckenbachs Antrag stimmte der Stadtrat einstimmig zu. Ute Salzner (CSU) wollte im Beschlussvorschlag nur ein Wörtchen geändert haben. Statt die Einweihung "soll" im Rahmen eines ökumenischen Weiheaktes erfolgen hätte sie gerne "wird" stehen. Franz Rabl unterstützte seine Kollegin, nachdem es schon bei der Kellerbergkirchweih "Irritationen" gegeben habe. Rabl wollte die genauen Umstände wissen, warum der Gottesdienst zur Kirchweih nur von Dekan Kilian Kemmer gehalten wurde und kein Vertreter der evangelischen Kirche dabei war. Es seien beide Kirchen angefragt worden, ob sie sich beteiligen wollen, erklärte Bürgermeister Gerald Brehm und weiter: "Bei uns sind alle Kirchen gleich wichtig." Die Diskussion über den Gottesdienst gehe ihm inzwischen aber auf die Nerven, sagte der Bürgermeister. ad
Neuer VW Tiguan für die Wasserversorgung

Höchstadt — Weil 6000 Euro in die Reparatur des inzwischen 19 Jahre alten Fahrzeugs der Höchstadter Wasserversorgung gesteckt werden müssten, sollen die Mitarbeiter einen neuen Dienstwagen bekommen. Der Stadtrat stimmte der Anschaffung eines VW Tiguan zum Preis von knapp 23 000 Euro zu. Gekauft wird das Auto bei der Firma Spindler in Würzburg, dem günstigsten Anbieter. Auch Höchstadter Firmen hatten sich an der Ausschreibung beteiligt. JL-Stadtrat Josef Beßler sah auch im Bauhof Bedarf für neue Fahrzeuge. "Wenn ich mir die Lastwagen und Anhänger anschaue, mein lieber Mann . . .", sagte der Fuhrunternehmer und musste sich von Bürgermeister Brehm sagen lassen, dass die Stadt den Anforderungen des Bauhofleiters immer positiv gegenüber stehe. ad