von unserem Redaktionsmitglied Ralf Kestel

Ebern — Über 50 Gruppen auf Wägen oder Schusters Rappen, so Eberhard Wohl, hatten sich bis Samstag beim Vorsitzenden des Kulturringes für den Gaudiwurm am Faschingssonntag, der um 14 Uhr am FTE-Parkplatz startet, angemeldet. "Erfahrungsgemäß kommen dann immer noch einige Gruppen hinzu, die sich ohne Anmeldung einklinken", gibt sich Wohl zuversichtlich, wieder einen "schönen Umzug" bieten zu können.
Weitere Anmeldungen nehmen er und seine Geschäftsführerin Sabrina Diller noch im Bürgerbüro der Verwaltungsgemeinschaft entgegen.

Keine Konkurrenz spürbar

Damit haben sich auch die Bedenken zerstreut, dass das Altweiber-Spektakel, das zur gleichen Zeit in Reckendorf stattfindet, einige Teilnehmergruppen abziehen könnte.
"Davon haben wir nichts gemerkt", fühlt sich Wohl auch in einer anderen Entscheidung bestätigt. "Die Reckendorfer hatten schon vor etwa einem Jahr mal angeklopft, ob wir mit unserem Faschingszug nicht auf einen anderen Termin ausweichen, weil ihre Altweibermühle nur alle zehn Jahre auszieht. Aber wann hätte so eine Ausweichveranstaltung stattfinden sollen? Am Sonntag vorher hätte es eine Terminkollision mit dem Baunacher Umzug gegeben und am Faschingssamstag hätte sich der nahe Supermarkt gefreut, wenn wir die Straße vor seiner Haustüre hätten sperren lassen. Für mich unvorstellbar. Wir machen das heuer zum 41. Mal am Faschingssonntag und dabei bleibt es." Und wegen der in Reckendorf gesperrten B 279 macht sich Wohl auch keine Sorgen. "So viele Leute kommen aus Bamberg denn auch nicht zu unserem Spektakel mit Disco auf dem Marktplatz und in der Rathaushalle zum Ausklang."

Wieder Tombola und Disco

Und es bleibt auch dabei, dass Wohl und seine Helfer aus dem Elferrat am Freitag vor dem Umzug zu Fuß und maskiert durch die Stadt ziehen und die Geschäfte wegen Spenden für die Tombola abklappern.