Die winterliche Wetterlage hält Franken fest im Griff. Schneefans könnten sich in den kommenden Tagen freuen.
Wetter-Experte Stefan Ochs rechnet für die kommenden Tage in Franken zunächst mit einer ruhigen Wetterlage. Bis einschließlich Mittwoch (7. Januar 2026) bleibe es wechselnd bewölkt mit einzelnen Auflockerungen. Gelegentlich könne es auch zu geringen Schneefällen kommen. Die Tageshöchstwerte werden laut dem Meteorologen bei maximal minus einem Grad liegen, während in den Nächten Temperaturen unter minus zehn Grad erreicht werden könnten. Die Winde wehen dabei nur schwach aus Südwest bis Süd. Laut der dpa erwartet der Deutsche Wetterdienst in der Nacht zu Dienstag in einigen Alpentälern sogar bis zu minus 20 Grad. Deutlich überboten hat das ein Ort 2001 mit dem bisherigen Kälterekord in Bayern.
"Und dann wird es spannend", geht die Vorhersage weiter. Ab Donnerstag kündigt sich nach Einschätzung von Ochs eine markante Wetterumstellung an: "Ein kräftiges Tief zieht von der Bretagne kommend über Deutschland nach Osten. Es bringt einen Schub feuchtmilder Atlantikluft mit." Infolge dessen setze ab Donnerstagnachmittag leichter Schneefall ein, der sich am Freitag verstärke.
Winterwetter: 15 bis 20 Zentimeter Neuschnee in Franken möglich
Sollte sich die mildere Luft in tiefen Schichten durchsetzen, könne der Schneefall örtlich in Regen übergehen und die Temperaturen stiegen auf bis zu plus vier Grad an, berichtet Ochs weiter. Perfektes Wetter für eine Auszeit in einer fränkischen Therme. Er betont jedoch, dass auch Varianten möglich seien, bei denen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ausschließlich Schnee falle und dann bis zu 15 bis 20 Zentimeter Neuschnee zusammenkommen könnten.
Laut Ochs hängen die Stärke der Winde und die Niederschlagsform maßgeblich von der Zugbahn des Tiefs ab: Bei einer südlicheren Variante blieben die Winde schwach, bei einer nördlicheren könnten sie stark aus Südwest auffrischen. Rückseitig des Tiefs erwartet Ochs einen Zustrom kalter Luft aus Skandinavien. "Es schneit am Samstag zeitweise und die Temperaturen sinken je nach Wettermodell auf null bis minus zehn Grad", so seine Prognose. Für den Sonntag sieht der Wetter-Experte einen möglichen Vorstoß milderer Atlantikluft, die neue Niederschläge bringe.
Diese könnten zunächst als Schnee beginnen und später in Regen übergehen, was den Beginn einer milden Südwestwetterlage markieren würde. Ochs weist jedoch darauf hin, dass nach dem IFS-Wettermodell die milde Luft über Deutschland an Kraft verlieren und letztlich eine sehr kalte Ostwetterlage einsetzen könnte.
Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen
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