Ein wenig schüchtern sind sie, aber offensichtlich hoch motiviert, eine Arbeit zu finden. Fünf jugendliche Flüchtlinge aus Eritrea und Afghanistan bekamen am Mittwoch einen Einblick in die Metallbaufirma Dorsch in Adelsdorf. Ali, Azizullah, Rahmatullah, Kevin und Nahom sind seit rund zehn Monaten in Deutschland und leben in Aisch. Beim Rundgang durch die Werkshalle zeigen sie ihr Interesse fürs Bohren, Feilen und Schweißen. Betreuerin Pia Semmler vom Puckenhof ist mit in die Metallbaufirma gekommen. "Die Jungs sind sehr motiviert. Sie wollen einfach arbeiten", sagt Semmler. Die Fortschritte in der deutschen Sprache sehe man jeden Tag.

Dass sie von heute auf morgen eine Ausbildungsstelle zum Schlosser bekommen, das sei nicht zu erwarten, sagt Geschäftsführer Georg Dorsch, dessen Unternehmen momentan 32 Mitarbeiter hat, Tendenz wachsend. Doch Azubis zu finden, das werde immer schwerer.