Dabei handelte es sich vermutlich um den ersten Trödelmarkt in der Edergasse. Zumindest wurde in der Vorankündigung darauf aufmerksam gemacht.

Der Termin wurde gut beworben, die Information kam natürlich über die Kinder an die Eltern, eingesetzt wurden auch Plakate, Facebook und Whatsapp, genauso wie E-Mail-Verteiler und die Plattform großer Firmen. Und das geschah mit Erfolg, wie die Ansammlung der Stände im Garten zeigte, denn im Nu gab es 20 Anmeldungen, sogar aus Gutenstetten kam eine Anfrage, wie die Leiterin Sabine Mirsberger verriet.

Wobei es kein reiner Kindertrödel sein soll, vielmehr wird mit dem Angebot die Allgemeinheit angesprochen, wurde betont.

Erlös bleibt im Kindergarten

Mit der Standgebühr sollen Fahrzeuge zum Spielen für die Kinder finanziert werden. Wer wollte, konnte sich auch mit Kaffee und Kuchen verwöhnen lassen. Der Erlös der Kuchenspenden soll genauso wie das von der hauseigenen kleinen Getreidemühle hergestellte Mehl für die Ausstattung im Kindergarten verwendet werden.

Eine der Verkäuferinnen ist Zoe Zollhöfer, die mit ihren elf Jahren schon ein richtiger Profi ist. Sie hat schon einige Trödelmärkte besucht und findet das Ambiente in der Edergasse recht schön. Allerdings kennt sie den Kindergarten in der Edergasse nicht aus eigener Erfahrung, ihre Kindergartenzeit hat die junge Herzogenauracherin im Pendant von St. Otto verbracht.

Auf ihrem Tisch sind Spiele, Bücher, Bilderbücher, Plüschtiere und Kleidungsstücke zu finden. Die Schätze stammen aus ihrem eigenen Fundus und dem ihrer Geschwister. Auch einige Donald-Duck-Hefte sind dabei, die meisten haben schon neue Liebhaber gefunden. Es fällt der Jugendlichen nach eigener Aussage aber nicht schwer, sich davon zu trennen.

Der gute Erfolg des Trödels gibt den Initiatorinnen um Sabine Mirsberger recht, es ist geplant ihn künftig jährlich durchzuführen und damit als festen Termin im Veranstaltungskanon von Herzogenaurach zu etablieren.