So allmählich scheint die Angelegenheit um den Spielplatz in Roth am Forst zur unendlichen Geschichte zu werden, sie war auch ein Thema bei der Gemeinderatssitzung am Montag. Im Mai/Juni 2018 sollten die Spielgeräte montiert werden. Dabei wurde aber festgestellt, dass die Fundamente mangelhaft sind. Später dann stellte ein Dekra-Prüfer fest, dass auch die Spielgeräte ihre Mängel haben.

Inzwischen gibt es ein Gutachten über die Qualität der Spielgeräte. Diesem gerichtlichen Gutachten für die Geräte folgt nun ein weiteres Gutachten für die Fundamente. Das ganze Verfahren ist für die Gemeinderäte äußerst unbefriedigend. Dieter Pillmann (GfG) sagte zur gerichtlichen Auseinandersetzung im Ortsteil Roth am Forst: "Es ist eine Lachnummer, da wir nicht vorankommen." Und Peter Pillmann (GfG) ergänzte: "Der Streit wird auf dem Rücken der Kinder ausgetragen."

Der Vertreter der Gemeinde vor Gericht, Rechtsanwalt Matthias Engelhardt, war zur Gemeinderatssitzung geladen. Er berichtete vom Sachstand und stellte fest, dass die Gutachter der streitenden Parteien zu unterschiedlichen Ergebnissen gekommen seien, insbesondere was die Fundamentierung der Spielgeräte betreffe. Nach eingehender Diskussion wurde beschlossen, dem Hersteller eine Frist von 14 Tagen zur Ertüchtigung des Fundaments zu setzen. Das hätte eigentlich längst passieren sollen, nachdem schon im Sommer 2018 festgestellt worden war, dass die Fundamente mangelhaft sind. Die Firma hatte die zugesicherte Nachbesserung allerdings nicht durchgeführt.

Und nun eine Drohung

Nun macht die Gemeinde aber Druck: Sollte nicht nachgebessert werden, werde eine Ersatzvornahme gemacht, so die Drohung, die jetzt im Raum steht.