Bei Aufräumarbeiten an der Stelle der seit Donnerstag abgeschlossenen Munitionssuche in der Itz hat es am Freitag noch einmal kurzzeitig Aufregung gegeben. Aus einem Lehmklumpen waren geringe Mengen Phosphor einer bereits entschärften herausgebrochen. Weil der Kampfstoff dadurch in Kontakt mit Sauerstoff kam und sich dadurch Rauch entwickelte, wurde die Bundesstraße 4 für eine gute viertel Stunde gesperrt.

Sprengmeister Heinrich Bernhard Scho gab allerdings gleich wieder Entwarnung: "Dass noch kleine Mengen Phosphor im Schlamm stecken, kommt nicht überraschend." Und eben weil dies so sei, bleibe sein Team noch so lange an der Itzbrücke, bis der Fluss wieder in seinen Urzustand versetzt ist. Diese Sicherheitsvorkehrung sei "völlig normal" für so einen Einsatz. Gegen 10.30 Uhr lief der Verkehr bei Meschenbach wieder ungehindert.