Eishockey-Oberligist EHC Bayreuth steht in der Play-Off-Viertelfinalserie gegen Aufstiegsfavorit EHC Freiburg bereits mit dem Rücken zur Wand: Nach den ersten beiden Spielen liegen die Wagnerstädter mit 0:2 im Rückstand. Die Breisgauer können somit bereits am Dienstag vor eigenem Anhang den Einzug ins Halbfinale perfekt machen.


ECH Bayreuth - EHC Freiburg 3:6 (0:3, 2:0, 1:3)
Kalt erwischt wurden die Tigers im gestrigen Heimspiel: Wieder kassierten die Bayreuther unnötige Strafen, die der Hauptrundenerste jeweils postwendend mit seinem starken Überzahlspiel bestrafte: Marc Wittfoth (11.), Steven Billich (15.) und Nikolas Linsenmaier (16.) trafen zum 0:3-Zwischenstand nach den ersten 20 Minuten.

Ab dem zweiten Drittel bissen sich die Tigers, die in der 25. Minute Cheftrainer Sergej Waßmiller durch eine Matchstrafe verloren und in der Folgezeit von Teammanager Dietmar Habnitt betreut wurden, besser ins Spiel.

Ein Treffer von Reiter (32.) eröffnete schließlich die Bayreuther Aufholjagd, Ben Warda legte wenig später nach (36.) und Dennis Thielsch sorgte in der 51. Minute mit dem Ausgleichstreffer für großen Jubel. Das Momentum schien sich den Bayreuthern zuwenden zu wollen, doch die Freiburger Wölfe "bissen" zurück: Chris Billich (56.) und erneut Linsenmaier (57.) trafen mit einem Doppelschlag zum 3:5, Wittfoth erzielte schließlich mit seinem zweiten Treffer in das verwaiste Bayreuther Gehäuse den 3:6 (0:3; 2:0; 1:3)-Endstand.

Ungemach droht den Bayreuthern zudem von Verbandsseite: Nach einigen strittigen Schiedsrichterentscheidungen flogen zahlreiche Gegenstände auf das Eis des Städtischen Eisstadions und die Partie stand kurz vor einem Spielabbruch.

ECH Freiburg - EHC Bayreuth 4:1 (1:0, 3:0, 0:1)
Am zurückliegenden Freitagabend waren die Bayreuther beim Gastspiel in Freiburg vor 3.229 Zuschauern nahezu chancenlos. Sacher schoss die Wölfe im Auftaktdrittel mit 1:0 (7.) in Führung, im Mittelabschnitt schwächten sich die bis dahin gut dagegen haltenden Bayreuther dann selbst durch zahlreiche Strafzeiten. Das wussten die Hausherren für sich zu nutzen: Petr Haluza (25.), Wiecki (26.) und erneut Haluza (36.) ließen die Führung der Badener auf 4:0 anwachsen. Stefan Reiters Treffer zum 4:1-Endstand im Schlussdrittel war nur noch Ergebniskorrektur.