Am Mittwoch fielen innerhalb von 24 Stunden auf der Zugspitze 15 Zentimeter Neuschnee. "Das ist nichts Ungewöhnliches", sagte Volker Wünsche vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in München. Auch im Sommer führe kühlere Meeresluft dazu, dass die Schneefallgrenze unter 3000 Meter sinkt.

In weiten Teilen Bayerns regnete es am Mittwoch ausgiebig - besonders im Osten. Im Bayerischen Wald waren es von Dienstagfrüh bis Mittwochfrüh bis zu 100 Liter pro Quadratmeter. In Balderschwang im Oberallgäu fielen in dem Zeitraum exakt 81 Liter Regen auf den Quadratmeter. Mit Tageswerten zwischen 12 und 16 Grad war es "für die Jahreszeit erheblich zu kühl", wie Wünsche meinte. "Normal sind um diese Zeit Höchstwerte von 22 Grad."

Bereits am heutigen Donnerstag soll es mit dem Dauerregen ein Ende haben. Nach der Prognose der Meteorologen wird es am Wochenende bis zu 20 Grad warm. Allerdings ist mit Gewittern zu rechnen. Und das Public Viewing beim WM-Finale der deutschen Fußballer mit Kapitän Philipp Lahm und Co. am Sonntagabend (21.00 Uhr) könnte eine nasse Angelegenheit werden - örtliche Schauer sind möglich.

In der Region wird es laut Wetterexperte Stefan Ochs allerdings auch am Donnerstag überwiegend bedeckt sein, gelegentliche Auflockerungen gibt es am ehesten am späten Nachmittag. Zeitweise regnet es, möglicherweise sogar ergiebig und zusätzlich treten am Nachmittag und am Abend vereinzelt Gewitter auf. "Maximal werden 17 bis 18 Grad erreicht", meldet der Herzogenauracher Wetterexperte.

Am Freitag kommt dann zeitweise die Sonne heraus und das bringt die schwüle Luft in Wallungen. Es bilden sich teilweise stärkere Gewitter, die nur sehr langsam von Nordost nach Südwest ziehen und lokal sehr hohe Regenmengen bringen können. Maximal werden 24 Grad erreicht, schreibt Wetterexperte Ochs.