Die freiwilligen Tests waren bislang eine bequeme Möglichkeit, sich Gewissheit zu verschaffen und andere zu schützen. Denn das heimtückische an diesem Virus ist nun einmal, dass man selbst keine Symptome haben muss, es aber an andere übertragen kann. Mit jedem, der sich bei den freiwilligen Tests als Corona-Infizierter herausstellte, wurde eine weitere Übertragungskette gestoppt. Freilich sind die Streuverluste hoch und die Laborkapazitäten endlich.

Und so wird in Zeiten hoher Infektionszahlen wohl bald keine Luft mehr bleiben für freiwillige Tests. Gilt es dann doch vorrangig, Risiko-Gruppen, direkte Kontaktpersonen Infizierter, Patienten und medizinisches Personal zu testen - und möglichst schnell zu Ergebnissen zu kommen.

Wenn es dann noch flächendeckend gelingt, diese ab Labor elektronisch abrufbar zu machen, entlastet das auch die Gesundheitsämter um viele Nachfragen - und manche Getestete könnten ein wenig ruhiger schlafen.

Lesen Sie dazu hier, welche Labors sich um die Tests in Bamberg kümmern und warum manche Menschen hier über eine Woche auf Ihr Ergebnis warten müssen.