Ein Bamberger Edeka-Markt geht aufgrund von "erhöhtem Diebstahlaufkommen" einen radikalen Schritt. Bestimmte Kassen werden teils abgesperrt.
Der Edeka-Markt Massak in der Starkenfeldstraße in Bamberg-Ost ist für viele Menschen im Stadtteil eine wichtige Einkaufsadresse. Durch die verkehrsgünstige Lage zieht der Supermarkt ganztägig zahlreiche Kunden an.
Doch nicht immer können diese die modernen Selbstbedienungskassen nutzen: Vor allem am späten Vormittag und am Abend sind die Kassen regelmäßig mit rot-weißen Absperrketten blockiert - eine Beobachtung, die sich bei mehreren Marktbesuchen bestätigt hat.
Viele Diebstähle: Edeka-Markt in Bamberg schließt Selbstscan-Kassen bei Personalausfällen
Auf Nachfrage von inFranken.de bestätigt eine Edeka-Sprecherin, dass hinter der zeitweisen Sperrung ein ernsthaftes Problem steckt. "Leider ja. Wir haben an diesem Standort ein erhöhtes Diebstahlaufkommen", so die Sprecherin. Deshalb würden die SB-Kassen geschlossen, sobald kein Personal zur Überwachung bereitgestellt werden könne, erklärt sie. Ob es sich hierbei um ein unternehmensweites Vorgehen handelt? Klare Antwort der Edeka-Sprecherin: "Nein, zumal sich fast alle Edeka-Märkte in der Hand selbstständiger Kaufleute befinden. So eine Entscheidung ist sehr stark standortabhängig und individuell, je nach Diebstahlaufkommen oder Personalbesetzung eines Marktes."
Grundsätzlich seien die SB-Kassen im Markt in der Starkenfeldstraße an Werktagen von 9 Uhr bis 20 Uhr geöffnet – es sei denn, es komme zu "Ausnahmesituationen aufgrund von Personalausfällen", so die Edeka-Sprecherin gegenüber inFranken.de. Nach Angaben des Unternehmens orientiert sich die Öffnung der Selbstbedienungskassen zu diesen Zeiten nicht an bestimmten Kundengruppen oder Stoßzeiten. "Wir bieten ein Serviceintervall von 11 Stunden für den Bereich der SB-Kassen. Vor 9 Uhr ist die Kundenfrequenz noch zu gering", so die Sprecherin weiter.
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.
Die Kassen zum "selbst scannen" find ich gar nicht so schlecht; meine Frau und ich nutzen das immer häufiger, aber nur wenn wir wenige Artikel eingekauft haben. Ist es nicht eher so, dass die Marktbetreiber kaum noch Personal finden können, die solche Sachen wie Regale einräumen, Kunden an den Bedientheken Gutes tun, an der Kasse mit großer Verantwortung abkassieren ? Das will doch heutzutage so gut wie keiner mehr machen, könnte ja mit Arbeit verbunden sein.
Eine Verbindung der sich dort häufenden Diebstahlsdelikte zur Wohnansiedlung Schutzsuchender, genannt Ankerzentrum, will ich gar nicht herstellen. Da darf sich (hoffentlich) jeder seine eigenen Gedanken drüber machen.
hennigw
Der NETTO auf der anderen Straßenseite hat wegen dem "Problem" gleich ganz zugesperrt.......
Bamberger1961
Dieser EDEKA‑Markt gehört nicht in den Einzugsbereich jenes urbanen Milieus, das 2015 frenetisch Beifall spendete, als der berühmte Satz gesprochen wurde: ‚Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich sage euch: Ich freue mich darauf.‘ Heute zeigt sich die Veränderung darin, dass ein zentraler Einkaufsmarkt verloren geht – ein Muster, das man aus den Trabantenstädten der 70er Jahre nur zu gut kennt: Aus einstigen Topadressen wurden in erstaunlicher Geschwindigkeit soziale Brennpunkte.
Alesto
Wie schön war es doch, von einer Kassiererin abkassiert zu werden. Die Frau war beschäftigt und man hatte auch noch das eine oder andere Späßchen an der Kasse. Dass so ein Konzept in der heutigen Zeit nicht mehr funktioniert ist doch jeden klar gewesen der ein bisschen denken kann. Ladendiebstähle werden von Jahr zu Jahr mehr. Aber sämtliche "Läden " setzen auf dieses Schema. Mich freut es dass sowas keine Zukunft hat. (Habe noch nie an so einer Kasse gezahlt)
Franke1979
Die Mediengruppe wird doch nicht endlich in der Realität angekommen sein?
Die Kassen zum "selbst scannen" find ich gar nicht so schlecht; meine Frau und ich nutzen das immer häufiger, aber nur wenn wir wenige Artikel eingekauft haben.
Ist es nicht eher so, dass die Marktbetreiber kaum noch Personal finden können, die solche Sachen wie Regale einräumen, Kunden an den Bedientheken Gutes tun, an der Kasse mit großer Verantwortung abkassieren ? Das will doch heutzutage so gut wie keiner mehr machen, könnte ja mit Arbeit verbunden sein.
Eine Verbindung der sich dort häufenden Diebstahlsdelikte zur Wohnansiedlung Schutzsuchender, genannt Ankerzentrum, will ich gar nicht herstellen. Da darf sich (hoffentlich) jeder seine eigenen Gedanken drüber machen.
Der NETTO auf der anderen Straßenseite hat wegen dem "Problem" gleich
ganz zugesperrt.......
Dieser EDEKA‑Markt gehört nicht in den Einzugsbereich jenes urbanen Milieus, das 2015 frenetisch Beifall spendete, als der berühmte Satz gesprochen wurde: ‚Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich sage euch: Ich freue mich darauf.‘
Heute zeigt sich die Veränderung darin, dass ein zentraler Einkaufsmarkt verloren geht – ein Muster, das man aus den Trabantenstädten der 70er Jahre nur zu gut kennt: Aus einstigen Topadressen wurden in erstaunlicher Geschwindigkeit soziale Brennpunkte.
Wie schön war es doch, von einer Kassiererin abkassiert zu werden. Die Frau war beschäftigt und man hatte auch noch das eine oder andere Späßchen an der Kasse. Dass so ein Konzept in der heutigen Zeit nicht mehr funktioniert ist doch jeden klar gewesen der ein bisschen denken kann. Ladendiebstähle werden von Jahr zu Jahr mehr. Aber sämtliche "Läden " setzen auf dieses Schema. Mich freut es dass sowas keine Zukunft hat. (Habe noch nie an so einer Kasse gezahlt)
Die Mediengruppe wird doch nicht endlich in der Realität angekommen sein?