Das Trinkwasser in Hirschaid kann wieder benutzt werden: Nachdem das Trinkwasser in Teilen der Wasserversorgungsanlage des Marktes Hirschaid Ende Juni eine erhöhte Urankonzentration aufwies, gab das Landratsamtes Bamberg nun Entwarnung.

Der betroffene Brunnen mit der Uranüberschreitung wurde demnach vom Netz genommen, so dass keine Gesundheitsgefährdung durch Abgabe von uranbelastetem Trinkwasser mehr besteht.

Vorsorglich durfte das Wasser in den Ortsteilen Erlach, Großbuchfeld, Kleinbuchfeld, Köttmannsdorf, Juliushof, Regnitzau, Röbersdorf, Rothensand und Sassanfahrt nicht für die Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern bis zum Alter von zwei Jahren verwendet werden.

Der Grenzwert für Uran liegt bei 0,01 Milligramm pro Liter. Gemessen wurden Werte von 0,011 und 0,022 Milligramm pro Liter, so das Landratsamt Bamberg.

Erst kürzlich hatte inFranken.de darüber berichtet, dass Bewohner eines Ortes in Unterfranken dazu aufgerufen wurden, ihr Trinkwasser abzukochen. In Rimpar-Gramschatz (Kreis Würzburg) wurde der Grenzwert für E.coli (Escherichia coli) und Coliformen-Bakterien überschritten.