Die gute Nachricht ganz zum Anfang: Auch wenn im Wildpark an dem neuen Betriebsgebäude gebaut wird, der Kiosk bleibt geöffnet. Als erstes soll der kleinere der beiden geplanten Bauten entstehen, damit kühle Getränke und Kuscheltiere weiter an den Mann, die Frau, das Kind gebracht werden können. Dann erst wird das größere Gebäude begonnen. Rund 643 000 Euro müsste die Stadt nach der Entwurfsplanung der Architekten dafür ausgeben. Eine offizielle Entscheidung darüber gab es im Ferienausschuss noch nicht. Fragen zur Vergabe der Planung sollen noch geklärt werden, versprach die Verwaltung auf die Forderung von Sinan Öztürk (Die Linke) hin.

Mit der Objektplanung beauftragt worden war das Architekturbüro schefbeckhoch3. Was man erarbeitet hatte, stellte Architekt Christian Kern dem Ausschuss vor. Geplant sind zwei Gebäude, weiterhin eingeschossig, mit Pultdächern, die eine Dachbegrünung und Photovoltaikanlage bekommen sollen. Beide Gebäude sind mit Vordächern miteinander verbunden, unter denen Besucher auch bei Regen oder knalligem Sonnenschein geschützt stehen können.

Noch in diesem Jahr

Den Anfang machen soll ein Ergänzungsbau, in dem zwei Verkaufsräume, Umkleiden, Sozialräume, Umkleiden und Duschen ihren Platz finden. Im Hauptgebäude, das in etwa so groß sein wird wie das bestehende, sind weitere Verkaufsräume, Lagerflächen, die Metall- und Holzwerkstatt sowie die Futterküche untergebracht. Die Arbeiten sollen noch dieses Jahr beginnen und im dritten Quartal 2022 abgeschlossen werden.

Denkbar sind verschiedene Varianten für die Energieversorgung - von einem Pelletkessel bis hin zu dem Favorit der Verwaltung: einer Kombination aus Luft-Wasser-Wärmepumpe und Photovoltaikanlage. Letztere müsste man nicht kaufen, sie würde ein Sponsor zur Verfügung stellen, erklärte Wildpark-Leiter Thomas Leier im Ausschuss.

Für die Planungen (Gebäude, Technik, Energieberatung, Tragwerk) wurden bisher Aufträge in Höhe von 46 000 Euro an das Architekturbüro schefbeckhoch3, Joachim Ingenieure (beide Schweinfurt), das Ingenieurbüro Leiser (Würzburg) und Hüfner consult (Bad Kissingen) vergeben. Katja Beringer